Berater-Ausschuss :
Alles längst erledigt

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Ursula von der Leyen am Donnerstag in Berlin
Ursula von der Leyen am Donnerstag in Berlindpa

Gegrillt wird von der Leyen vor dem Untersuchungsausschuss nicht. Sie gesteht zwar Fehler ein – doch die will sie selbst korrigiert haben. Haben die Abgeordneten die heutige EU-Kommissionspräsidentin geschont?

Ursula von der Leyen kennt größere Bühnen. Aber fallen kann man auch von einer kleinen. Also war Vorsicht geboten. Seit ein paar Monaten dirigiert sie das europäische Orchester in Brüssel. Ihre Ladung in den Anhörungssaal 3.101 des Bundestages war dennoch keine Kleinigkeit für sie. So zuwider schien ihr die Aussage vor dem Berater-Untersuchungsausschuss zu sein, dass Fotografen und Kameraleute vorab und gegen alle Gewohnheit gezwungen wurden, keine Bilder von der Ankunft der illustren Zeugin zu machen. Der sprungbereite Saaldienst wachte strikt darüber. Erst als sämtliche Kameras verbannt waren, betrat die frühere Verteidigungsministerin durch einen Nebeneingang den Raum. Eine Handtasche, ein Glas Mineralwasser und Skizzen zur Erklärung – das war für die folgenden Stunden alles, was Ursula von der Leyen benötigte. Einige Minuten lang referierte sie, dann fragten die Abgeordneten.

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