Feiern in Wittenberg : Bedford-Strohm: Beginn der Reformation war Akt der Befreiung

Mit Gottesdiensten und Feierstunden haben Kirchen und Politik des Beginns der Reformation vor 500 Jahren gedacht. EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm würdigte den Beginn der Reformation als einen „Akt der Befreiung“.
Mit einem Bekenntnis zur Ökumene haben die Protestanten in Wittenberg den zentralen Gottesdienst zum 500. Reformationsjubiläum gefeiert. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, rief die Deutschen zudem zu Veränderungsbereitschaft auf. Was dieses Land brauche, sei eine „neue innere Freiheit“, sagte er am Dienstag in seiner Predigt in der Schlosskirche. Weder Obergrenzen für die Unterstützung von Menschen in Not würden helfen „noch moralische Durchhalteparolen“, sagte der bayerische Landesbischof.





