Imperium, Helden und Siege – seit Putins Amtsantritt wurde in Russland patriotisch-kriegerisch aufgerüstet. Staat und Kirche arbeiten zusammen an einer manipulativen Geschichtspolitik. Ein Gastbeitrag.
Gleich wie Russlands Krieg gegen die Ukraine ausgeht, der Westen muss sich auf einen Konflikt von unabsehbarer Dauer einstellen. Putins Drohung mit Atomwaffen wird darin eine Schlüsselrolle spielen. Ein Essay.
An Ostern 1922 erschossen in Berlin zwei junge Armenier die Kriegsverbrecher Cemal Azmi und Bahattin Schakir. Das Attentat öffnet den Blick auf eine überaus vieldeutige deutsch-türkische Geschichte. Ein Gastbeitrag.
Der drohende Ausfall russischer Energieträger verunsichert die Gesellschaft. Schon in den 1970er Jahren zwangen Ölkrisen den Westen zu Reaktionen. Heute erscheinen sie aktueller denn je. Ein Gastbeitrag.
Warum Wladimir Putin die Ukraine „entnazifizieren“ will und damit zeigt, dass er von der Geschichte des Nachbarlandes nichts versteht. Ein Gastbeitrag.
Wenn die westlichen Demokratien sich angesichts offener militärischer Aggression behaupten wollen, müssen sie das Konzept der Nachhaltigkeit auf machtpolitische Zusammenhänge ausdehnen. Ein Gastbeitrag.
Im März 1972 erschien „The Limits to Growth“, wenige Wochen später empfing Bundespräsident Gustav Heinemann die Gründer des Club of Rome, der diese Studie in Auftrag gegeben hatte. Die wissenschaftliche und politische Debatte über die Zukunft der Menschheit bestimmt sie bis heute. Ein Gastbeitrag.
Vor achtzig Jahren begann die „Aktion Reinhardt“: Innerhalb von nicht einmal zwei Jahren wurden alle Juden und Roma des Generalgouvernements im deutsch besetzten Polen ermordet. Ein Gastbeitrag.
Von der ersten Teilung Polens 1772 bis zu Nord Stream 2: Die Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen ist ein schwieriges Erbe – heute vor allem für die Sozialdemokratie. Ein Gastbeitrag.
Von Holz bis Nord Stream: Russische Rohstoffexporte standen schon am Beginn des ersten Ost-West-Konfliktes der neuzeitlichen Geschichte Europas. Ein Gastbeitrag.
Bis heute ranken sich um die 1990 vollzogene Währungsunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR viele Mythen. Die meisten von ihnen sind übelster Art und vergiften das Zusammenleben in Ost und West bis heute. Ein Gastbeitrag.
1972 in München wurden in München Olympische Spiele ausgetragen – die ersten in Deutschland seit 1936. Auch die 16 Jahre alte Hochspingerin Ulrike Meyfarth war am Start – und verließ das Stadion als jüngste Olympiasiegerin jemals. Hier erinnert sie sich an die Zeit vor fünfzig Jahren.
Gefahr oder Erlösung? Seit mehr als hundert Jahren changiert das Bild, das man sich in der westlichen Welt von dem gewaltigen „Reich der Mitte“ macht. Woran liegt es, wenn die Perspektiven immer wieder wechseln?
Seit drei Jahrzehnten hält sich die Legende, Deutschland habe 1991 die Auflösung Jugoslawiens betrieben. Die F.A.Z. hat Dokumente des Auswärtigen Amts ausgewertet, die jetzt zugänglich geworden sind.
Die Ampelkoalition hat den Bürgern eine „kindersensible“ Politik versprochen. Wie sich Bundestag und Bundesregierung der sexualisierten Gewalt gegen Kinder entgegenstellen werden, ist ein wichtiger Prüfstein. Aber nicht der einzige. Ein Gastbeitrag.
Dass die SPD fürs Erste aus ihrer existenziellen Krise herausgefunden hat, ist nicht einer Schärfung ihres Programms geschuldet, sondern ausschließlich dem strategischen und taktischen Fehlverhalten der Union. Ein Gastbeitrag.
Als Redakteur der belarussischen Zeitschrift Nascha Niwa war er im Sommer in Haft. Hier schreibt der Journalist Andrej Dynko über die Bedingungen in dem Minsker Gefängnis, in dem Tausende politische Gefangene interniert waren.
Martin Luthers Urteil, die Priesterweihe befestige „alle Ungeheuerlichkeiten“, hat in der jüngsten Kirchengeschichte eine geradezu erschütternde Bestätigung gefunden.