https://www.faz.net/-hf2

F.A.Z. Essay Podcast : Willy Brandt ans Fenster!

Im März 1970 reiste Bundeskanzler Willy Brandt zum ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffen nach Erfurt. Welche Rolle der BND und seine teils widersprüchlichen Informationen dabei spielten, erklärt die neue Folge des F.A.Z.-Essay-Podcasts.

Debatte um Föderalismus : Deutschland, einig Bundesstaat?

Die Rationalität des deutschen Bundesstaates liegt nicht darin, regionale Vielfalt zu bewahren, sondern gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Warum das nicht das letzte Wort sein kann – die neue Folge des F.A.Z.-Essay-Podcasts.
Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen in Erfurt 1970: Die gut bewachte Menge harrt vor dem „Erfurter Hof“ aus.

Deutsch-deutscher Gipfel 1970 : Willy Brandt ans Fenster!

Im März 1970 reist Bundeskanzler Willy Brandt zum ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffen nach Erfurt. Mit dabei: der BND. Doch die Informationen aus Pullach über die Lage in der DDR sind oft widersprüchlich. Ein Gastbeitrag.

Blogs | F.A.Z. Essay Podcast : Die Zukunft beginnt jeden Augenblick

Seitenfüllend, gelehrt, zeitraubend – die Texte auf der Seite „Die Gegenwart“ scheinen auf den ersten Blick nicht zu einer Nachrichtenseite wie FAZ.NET zu passen. Warum es sich trotzdem lohnt, sie zu lesen und ausgewählte Beiträge auch anzuhören, erklärt F.A.Z.-Redakteur Daniel Deckers.

Föderalismus : Deutschland, einig Bundesstaat?

Es erscheint paradox: Die Rationalität des deutschen Bundesstaates liegt nicht darin, regionale Vielfalt zu bewahren, sondern gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Das aber kann nicht das letzte Wort sein. Ein Gastbeitrag.

Rolle der Bundeswehr : Fernab der Corona-Kriegsrhethorik

Die Corona-Bataillone stehen bereit. Aber die Bundeswehr und die Verteidigungsministerin stimmen ganz bewusst nicht in den Chor ein, hier gehe es um einen „Krieg“.

Corona-Hilfe für Italien : Propaganda aus Moskau

China und Russland handeln nicht selbstlos, wenn sie Hilfsgüter in das vom Virus hart getroffene Italien schicken. Die beiden autoritären Staaten stoßen propagandistisch in die Lücke, die ihnen das Versagen der EU eröffnet hat.

Corona-Krise : Absturz in Amerika

In Amerika sind die Infektionszahlen nun höher als in China, die Wirtschaft der Supermacht ist im freien Fall. Die Konsequenzen werden auf der ganzen Welt zu spüren sein.

Empfehlungen für Ärzte : So viele Leben retten wie möglich

Wie in Italien kann es auch hier bei der Behandlung von Covid-19-Erkrankten zu schwierigen Entscheidungen kommen. Die Empfehlungen für diesen Fall stützen das Vertrauen der Bürger darin, dass es in der Medizin fair und gerecht zugeht.

Lehrer im Pandemie-Einsatz? : Zu Treue verpflichtet

Bislang setzen die Länder auf den freiwilligen Einsatz ihrer Lehrer. Das könnte sich ändern. Doch es ist zu hoffen, dass es bei der Freiwilligkeit bleibt. Denn der Staat hat auch eine Fürsorgepflicht.

Exit-Strategien : Falsche und berechtigte Hoffnungen

Der Ruf nach einer Ausstiegsstrategie ist berechtigt. Aber eine dafür nötige Isolierung der Risikogruppen könnte sich sehr bald als Wunschtraum herausstellen.

Notstand in Ungarn : Was sagt die EU dazu?

Die Corona-Pandemie erfordert in vielen Ländern außergewöhnliche Maßnahmen. Aber im Fall Ungarn muss die EU nun entscheiden, wie sie mit einem Mitgliedstaat umgeht, der sich von europäischen Werten verabschiedet.

Putin und Corona : Ohne Kriegsrhetorik

Die Operation Machterhalt ist abgeschlossen – nun reagiert auch Russlands Präsident Putin auf die Corona-Krise. Debatten darüber, ob das alles zu spät kommt, muss er nicht fürchten.

Seite 1/13

  • Mehr als 500 Falschbehauptungen konnten ihm im Wahlkampf nachgewiesen werden, ohne dass es ihm groß geschadet hätte: Präsident Donald Trump

    Politik und Fakten : Was ist Wahrheit?

    Wir leben im „postfaktischen Zeitalter“. Je weniger es eine Vorstellung davon gibt, was richtig ist, desto erbitterter wird darüber gestritten. Über den schwierigen Umgang mit Wahrheitsansprüchen in der Demokratie.
  • Mann mit einem Laptop (Symbolbild)

    Digitalisierung : Autoritäre scharfe Macht und ihre digitale Agenda

    Digitale Plattformen und Technologien, die in repressiven Regimen wie Russland und China entwickelt wurden, sind auf dem besten Weg, sich in demokratischen Ländern zu verbreiten. Autoritäre politische Normen könnten sie dorthin begleiten.
  • Willy Brandts Kniefall in Warschau im Dezember 1970

    Das Jahr 1970 : Generation Willy

    Dass Gernot Erler ausgerechnet 1970 Mitglied der SPD wurde, war kein Zufall. In einem Gastbeitrag schildert er, wie ihn die Ereignisse dieses Jahres geprägt haben.
  • Als die Liebe noch einzig und allein der Reproduktion galt: Josef und Maria bei der Krippe

    Katholische Kirche : Keine neue Sexualmoral!

    Eine Verzweckung der Sexualität zur individuellen oder sozialen Reproduktion war lange Zeit plausibel. Heute ist es an der Zeit, eine sinnstiftende Semantik der Liebe zu entfalten – gerade für die christliche Theologie. Ein Gastbeitrag.
  • Das Läuten von Kirchenglocken: in Oberbayern selbstverständlich, in Mecklenburg keineswegs

    Religion und Gewalt : Wir werden dran glauben müssen

    Weltreligionen sind ursprünglich nicht dazu da, dass sie Frieden stiften. Religiös geprägte Gewalt wird auch künftig in keinem Fall auszuschließen sein. Ein Gastbeitrag.
  • Lehren aus deutscher Geschichte : Demokratie! Jetzt!

    Die Demokratie des wiedervereinigten Deutschlands tut gut daran, sich der Geschichte der ersten deutschen Republik, ihrer Kämpfe und ihres Scheiterns zu erinnern. Die Lehren aus diesem Kapitel sind bis heute gültig. Ein Gastbeitrag.
  • Reichszahnärzteführer Stuck 1938 vor deutschen Zahnärzten im Reichstagssitzungssaal in der Krolloper in Berlin

    Zahnärzte im „Dritten Reich“ : „. . . zu viel Glauben geschenkt“?

    Nach 1945 schienen nur wenige Zahnärzte in Deutschland so mit dem NS-Regime verstrickt gewesen zu sein, dass sie als kompromittiert gelten mussten. Viele konnten in der Bundesrepublik Karriere machen. Für die jüdischen Opfer in ihren Reihen galt dies nicht.
  • Im Juli 1919 wurde im Deutschen Nationaltheater in Weimar die Verabschiedung der Verfassung des Deutschen Reiches gefeiert.

    Blogs | F.A.Z. Essay Podcast : Demokratie! Jetzt!

    Die Demokratie des wiedervereinigten Deutschlands tut gut daran, sich der Kämpfe der ersten deutschen Republik und ihres Scheiterns zu erinnern. Warum die Lehren aus diesem Kapitel bis heute gültig sind, erklärt die neue Folge des Essay Podcasts.
  • Kurz vor dem Kollaps : Die DDR am Ende

    Übersiedlungsprobleme, Sieg-Heil-Geschrei und so viele tote Flüchtlinge wie nie. Impressionen aus den letzten Monaten des SED-Staates. Ein Gastbeitrag.
  • Wie war Luther wirklich? : Abschied von „Junker Jörg“

    Martin Luther ist vielfältig und schillernd. Ihn neu zu erfinden, ist ein Gebot der theologischen und der gesellschaftspolitischen Vernunft. Zur Entmythologisierung eines wirkungsreichen Luther-Porträts. Ein Gastbeitrag.
  • Eine Partei, zwei Richtungen: Mit Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz treffen zwei Parteifreunde mit recht unterschiedlichen Ansichten aufeinander. Der Diskurs unter Konservativen über die eigene Identität ist freilich nicht neu, sondern besteht schon sehr lange.

    Begriff Konservatismus : Konservativ – was ist das überhaupt?

    Der neurechte Anspruch auf den Konservatismusbegriff macht es für die Union schwierig, ihn für sich zu fordern. Diese Konstellation ist keine neue, sondern reicht in die fünfziger Jahre zurück – ein Gastbeitrag.
  • Britische Demokratie : Weimar in Westminster

    Die Bemühungen Boris Johnsons, mit Verfassungsgesetzen zu spielen, müssen hellhörig machen. Dass er dies unter Berufung auf das Referendum und damit auf „die Demokratie“ tun kann, zeigt deren paradoxe Selbstgefährdungspotentiale. Ein Gastbeitrag.