Zwei Jahre Krieg in Sudan : Mehr Hilfe, aber kein Frieden in Sicht

Bei Angriffen auf das größte Flüchtlingslager wurden Hunderte Menschen getötet. Europäische Staaten machten bei einer Konferenz Zusagen für humanitäre Hilfe – US-Gelder werden voraussichtlich gekürzt.
Nach Angriffen der „Schnellen Unterstützungskräfte“ (RSF) auf das größte Flüchtlingslager Sudans sind laut Schätzungen der Vereinten Nationen bis zu 400.000 Menschen von dort geflohen. Die mit der regulären Armee (SAF) in einen blutigen Krieg verstrickte Miliz hatte das Zamzam-Lager in der westlichen Region Darfur am Sonntag nach viertägigen Attacken eingenommen. Wegen der „erhöhten Unsicherheit“ seien zwischen 60.000 und 80.000 Haushalte von dort vertrieben worden, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Montag mit. Im Zamzam-Lager hielten sich vor den Angriffen vermutlich etwa 700.000 Menschen auf.
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