Schlagabtausch mit Ankara :
USA und Österreich verurteilen antisemitische Aussagen Erdogans

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Verleitete den türkischen Präsidenten Erdogan zu üblen Beleidigungen: das Hissen der israelischen Fahne auf den Amtssitzen von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz und des österreichischen Außenministers Alexander Schallenberg
Verleitete den türkischen Präsidenten Erdogan zu üblen Beleidigungen: das Hissen der israelischen Fahne auf den Amtssitzen von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz und des österreichischen Außenministers Alexander Schallenbergdpa

Sowohl in Washington als auch in Wien werden die antisemitischen Äußerungen des türkischen Präsidenten Erdogan kritisiert. Zwischen Wien und Ankara entbrennt derweil ein Schlagabtausch über den Aufzug der israelischen Fahne.

Das amerikanische Außenministerium hat Äußerungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan über den Konflikt zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas verurteilt. „Antisemitische Sprache hat nirgendwo einen Platz“, sagte ein Sprecher. Erdogan hatte am Montag laut Agenturmeldungen unter anderem über eine angebliche Äußerung eines ungenannten jüdischen Premierministers gesprochen, der einst als General mit „Vergnügen“ Palästinenser getötet habe. Erdogan führte aus: „Das liegt in ihrer Natur. Sie werden nur durch Blutsaugen satt.“ Und: „Sie sind so mörderisch, dass sie sogar kleine Kinder umbringen.“

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