Papst über Ukraine :
„Wir befinden uns in einem Weltkrieg“

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Papst Franziskus am Donnerstag auf dem Weltkongress der Religionen in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan
Papst Franziskus am Donnerstag auf dem Weltkongress der Religionen in der kasachischen Hauptstadt Nur-SultanImago

Papst Franziskus wird vorgeworfen, sich nicht entschieden genug auf die Seite der Ukraine zu stellen und Putin zu schonen. Jetzt hat er erstmals Waffenlieferungen an Kiew als moralisch vertretbar erklärt. Aber nur unter bestimmten Bedingungen.

Papst Franziskus hat zum ersten Mal öffentlich Waffenlieferungen an die Ukraine unter bestimmten Bedingungen als moralisch vertretbar bewertet. Es sei nicht nur erlaubt, seine Heimat mit Waffengewalt gegen einen Angriff von außen zu verteidigen, dies sei als „Ausdruck der Liebe zum Vaterland“ auch moralisch geboten, sagte er am Donnerstagabend während des Rückflugs von Kasachstan nach Rom vor mitreisenden Journalisten. Die Entscheidung, ein Opfer von Aggression bei der Selbstverteidigung zu unterstützen, sei deshalb mit Blick auf die kirchliche Lehre vom gerechten Krieg ebenfalls moralisch gerechtfertigt.
FAZ

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