Eindämmung illegaler Migration : Tunesien lehnt „Almosen“ der EU ab

Die EU hat mit Tunesien eine Vereinbarung geschlossen, um die illegale Migration einzudämmen. Aber Tunis lehnt die bereitgestellte Finanzhilfe ab – und sucht den Kontakt mit Moskau.
Tunesien sollte im Kampf gegen die illegale Migration Europas bevorzugter Partner werden. Doch davon will der tunesische Präsident Kaïs Saïed nichts wissen. Er lehnte die von der EU bereitgestellten Gelder ab und nannte sie ein „Almosen“. Der Staatschef scheint vor allem über die knapp 67 Millionen Euro verärgert zu sein, die die EU zweieinhalb Monate nach der Unterzeichnung einer Vereinbarung überweisen will, um Tunesien dabei zu unterstützen, die illegale Migration einzudämmen. Knapp 25 Millionen Euro davon sind Teil von Projekten, die schon länger laufen.
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