https://www.faz.net/-gpf-8xi2z

„Zonen der Deeskalation“ : Russland, Türkei und Iran vereinbaren Schutzzonen für Syrien

  • Aktualisiert am

Schon am Mittwoch sprach der russische Präsident Putin mit dem türkischen Präsidenten Erdogan in Sotschi über den Syrien-Konflikt Bild: dpa

Die kriegsgeplagte Bevölkerung in Syrien soll künftig in Schutzzonen Zuflucht finden. Darauf hat sich Russland bei Gesprächen in der kasachischen Hauptstadt Astana mit der Türkei und Iran geeinigt.

          1 Min.

          Russland, die Türkei und Iran haben ein Memorandum über die Einrichtung von Schutzzonen in Syrien unterzeichnet. Delegationsleiter der drei Länder unterschrieben am Donnerstag in der kasachischen Hauptstadt Astana ein entsprechendes Dokument, wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

          Der russische Präsident Wladimir Putin hatte sich am Mittwoch bei einem Treffen mit seinem türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan für die Einrichtung von „Zonen der Deeskalation“ in Syrien eingesetzt.

          In Astana kamen am Nachmittag alle Beteiligten der Gespräche zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen: Vertreter von Regierung und Opposition aus Syrien, die vermittelnden Länder, der UN-Sonderbeauftragte im Syrien-Konflikt, Staffan de Mistura, und ein Vertreter der amerikanischen Regierung.

          Waffenruhe wird immer wieder gebrochen

          Russland, die Türkei und Iran garantieren bereits die seit Jahresende 2016 geltende Waffenruhe in Syrien, die allerdings immer wieder gebrochen wird. Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hatte nach eigenen Angaben mit seinem türkischen Kollegen Erdogan und mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump über die Schutzzonen gesprochen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Wohnen in Berlin : Ausgedeckelt

          Karlsruhe hat das Prestigeprojekt der rot-rot-grünen Landesregierung für nichtig erklärt. Bedauerlich ist jedoch, dass das Gericht keine inhaltliche Bewertung des Mietendeckels vornimmt – und absehbar, was Grüne, SPD und Linke nun tun werden.
          Janina Kugel während eines Auftritts auf der Bundespressekonferenz im Jahr 2020

          Kind und Karriere : „Meine Herren, ich muss jetzt leider abpumpen“

          Kinder und Karriere – das kann nicht funktionieren? Doch, aber es ist anstrengend: Die ehemalige Siemens-Managerin Janina Kugel schildert in ihrem neuem Buch, wie ein Leben zwischen Langstreckenflügen und Elternabenden gelingt.
          Chinas Seidenstraße ist ein viele Länder umfassendes Infrastrukturprogramm mittlerweile.

          Neue Seidenstraße : Montenegro tut sich schwer mit einem chinesischen Kredit

          Trotz vieler Warnungen hat sich der kleine Adria-Staat für den Bau einer neuen Autobahn mit etwa einer Milliarden Euro in China verschuldet. Die Strecke ist zwar noch nicht fertig, doch die Rückzahlung steht an – und Geld fehlt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.