Proteste bis zur Staatskrise : Im Hongkonger Straßenkampf

Die Proteste in der Stadt sind zu einer Staatskrise geworden. Noch immer stellen sich vermummte Aktivisten der Polizei entgegen – doch sie wirken erschöpft. Dabei steht die größte Auseinandersetzung wohl noch bevor.
Die Demonstranten haben mit Pappkartons ein Feuer vor der U-Bahn-Station Central entzündet. Sie haben eine Scheibe zerschmettert, die Ticketautomaten mit Sekundenkleber außer Betrieb gesetzt und Mülleimer auf den Rolltreppen entleert. Eine Gruppe begibt sich auf den Weg zur U-Bahn-Station Causeway Bay, wo eine Hundertschaft Bereitschaftspolizisten schon auf sie wartet. Die Demonstranten sehen mit ihren Gasmasken, Taucherbrillen, Knieschonern und schwarzen Leggins aus wie Kämpfer aus „Star Wars“. Einer sammelt Bambusstangen vom Straßenrand auf, die dort für Gerüstbauten bereitliegen. Er wirft sie einem anrollenden Mercedes in den Weg und bedeutet dem Fahrer, dass diese Straße nun gesperrt ist.
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