Unabhängigkeitstag der USA :
Der Papst entscheidet sich für Lampedusa – und gegen Washington

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Der Papst trifft eine Migrantenfamilie: Leo XIV. am Denkmal „Gateway of Europe“ in Lampedusa.
Der Papst trifft eine Migrantenfamilie: Leo XIV. am Denkmal „Gateway of Europe“ in Lampedusa.dpa

Vance hatte dem Papst eine Einladung des Weißen Hauses übergeben. Doch Leo trifft lieber Migranten auf Sizilien – und geht so auf Distanz zu Trump.

Papst Leo XIV., der erste US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri, hat am 250. Jahrestag der Unabhängigkeit seines Heimatlandes den Beitrag von Migranten zur Gestaltung ihrer „zweiten“ Heimatländer hervorgehoben. Der Papst reiste am Samstag zunächst auf die Insel Lampedusa – den südlichsten Außenposten Italiens im Mittelmeer –, wo in den vergangenen Jahren Tausende von Bootsflüchtlingen auf dem Weg nach Europa anlandeten. Den Abend verbrachte er dann in Rom mit dem Botschafter Washingtons beim Heiligen Stuhl, Brian Burch, und dessen Familie.
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