Franziskus in Kongo : „Hört auf, Afrika zu ersticken“

Bei seinem Besuch in der Demokratischen Republik Kongo prangert der Papst das „Gift der Gier“ an, das zur Ausbeutung des Kontinents führe. Vielen spricht er damit aus dem Herzen.
Mehr als eine Million Menschen sind am Mittwoch in der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo zur Messe von Papst Franziskus gekommen. Gläubige hatten vor dem N’Dolo-Flughafengelände in Kinshasa übernachtet, um rechtzeitig Einlass zu erhalten und das Eintreffen des Papstes in seinem „Papamobil“ nicht zu verpassen. Chöre mit mehreren Hundert Mitgliedern sangen und tanzten. Anderswo, in Einkaufszentren, Geschäften, Taxis, verfolgten viele Menschen die Messe auf dem Handy. Das Alltagsleben stand weitgehend still, selbst die sonst völlig verstopften Straßen waren frei.


