Konflikt mit den Niederlanden :
Oppositionsführer Kilicdaroglu sichert Erdogan Unterstützung zu

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Solidarisch mit Erdogan: der Vorsitzende der größten türkischen Oppositionspartei, Kemal Kilicdaroglu
Solidarisch mit Erdogan: der Vorsitzende der größten türkischen Oppositionspartei, Kemal KilicdarogluAFP

Der Streit mit den Niederlanden könnte Präsident Erdogan bei seinem geplanten Verfassungsreferendum in die Hände spielen. Selbst von der Opposition erhält er Rückenwind. Doch es regt sich auch Widerstand – aus der eigenen Partei.

Die Konfrontation mit den Niederlanden hat die türkische Führung innenpolitisch gestärkt. Der türkische Oppositionsführer und Vorsitzende der gemäßigt linken CHP, Kemal Kilicdaroglu, hat am Montag die Regierung in Ankara aufgefordert, die Beziehungen mit den Niederlanden zu „suspendieren“. Das Verhalten der Niederlande habe den türkischen Stolz verletzt. Da dem Außenminister Mevlüt Cavusoglu die Landung verwehrt worden war und die Sozialministerin Fatma Betül Sayan Kaya nicht das türkische Konsulat in Rotterdam betreten durfte, forderte Kilicdaroglu die Regierung in Ankara zu Gegenmaßnahmen auf und sicherte die Unterstützung seiner Partei zu. Die CHP lehnt jedoch die Verfassungsänderungen ab, über die am 16. April abgestimmt wird.

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