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Krieg im Irak : Streitkräfte beenden IS-Angriff auf Kirkuk

  • Aktualisiert am

Irakische Kurden sichern Kirkuk nach einem Überfall des IS mit rund 100 Kämpfern. Bild: Reuters

Der Entlastungsangriff des „Islamischen Staats“ auf Kirkuk ist der irakischen Armee zufolge beendet worden. Mehr als 70 Dschihadisten seien getötet worden, heißt es.

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          Die irakischen Streitkräfte haben nach offiziellen Angaben den Überraschungsangriff der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) auf die Kurdenstadt Kirkuk beendet. Dabei seien insgesamt 74 Dschihadisten getötet worden, sagte der Gouverneur von Kirkuk, Nadschmeddin Karim, am Montag der Nachrichtenagentur AFP. „Das Leben ist wieder zur Normalität zurückgekehrt.“ Der Chef des IS-Einsatzes sei gefasst worden.

          Nach Angaben Karins gestand der mutmaßliche IS-Anführer nach seiner Festnahme, rund hundert seiner Kämpfer hätten Kirkuk angegriffen. Dabei seien die von außen kommenden Dschihadisten von aktivierten „Schläferzellen“ in der nordirakischen Stadt unterstützt worden.

          Der IS hatte am Freitag überraschend Kirkuk attackiert. Damit wollte die Miliz offenkundig Regierungskräfte von der Großoffensive auf das 170 Kilometer entfernte Mossul abziehen. Die Dschihadisten töteten laut irakischen Angaben mindestens 46 Menschen, zum größten Teil Mitglieder der Sicherheitskräfte.

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