Nach den Kommunalwahlen :
Spanien steht vor einem Rechtsruck

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Der Vox-Vorsitzende Santiago Abascal bei einem Wahlkampfauftritt am 21. Mai in Ciudad Real
Der Vox-Vorsitzende Santiago Abascal bei einem Wahlkampfauftritt am 21. Mai in Ciudad RealEPA

Nach den Kommunalwahlen brauchen Spaniens Konservative vielerorts die rechtspopulistische Vox-Partei zum Regieren. Deren Vorsitzender verlangt nun einen „nationalen Pakt“.

Nach den Kommunal- und Regionalwahlen steht Spanien vor einem Rechtsruck. In Madrid gewann die konservative Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso (PP) die absolute Mehrheit. Sie hatte mit einem aggressiven Politikstil, der an Donald Trump erinnert, den regierenden Sozialisten Wahlbetrug vorgehalten. Auch im Rathaus der Hauptstadt holte der wiedergewählte Bürgermeister José Luis Almeida die absolute Mehrheit. „Die PP löscht Sánchez von der Landkarte“ titelte am Montag die Zeitung „El Mundo“ in Anspielung auf die sozialistische PSOE-Partei von Ministerpräsident Pedro Sánchez, der am Montagmittag aufgrund der Wahlergebnisse vorgezogene Parlamentswahlen ankündigte. Die PP kam mit gut sieben Millionen Stimmen landesweit auf 31,5 Prozent, PSOE auf rund 28 Prozent.

FAZ

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