Laut Frankreichs Innenminister :
Mutmaßliche Islamisten unter geretteten Afghanen

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Afghanische Flüchtlinge auf einem französischen Militärstützpunkt in Al Dhafra am 23. August 2021.
Afghanische Flüchtlinge auf einem französischen Militärstützpunkt in Al Dhafra am 23. August 2021.AFP

Unter den rund 1200 nach Paris ausgeflogenen Afghanen sind laut Frankreichs Innenminister fünf mutmaßliche Islamisten. Sie seien unter Beobachtung, es habe „keine Versäumnisse“ gegeben. Doch rechte Politiker äußern heftige Kritik.

Der französische Innenminister Gérald Darmanin hat am Dienstag bestätigt, dass sich unter den etwa 1200 seit dem 16. August aus Kabul nach Paris ausgeflogenen afghanischen Staatsbürgern mutmaßliche Islamisten der Taliban befinden. Im Radiosender France Info sagte er: „Fünf Afghanen sind bei ihrer Ankunft unter Beobachtung gestellt worden.“ Ein Mann wurde am Montagabend in Polizeigewahrsam genommen, weil er sich nicht an seine Aufenthaltsauflagen hielt. Die fünf Männer sollten in einem Hotel in dem Pariser Vorort Noisy-le-Grand eine Quarantänezeit einhalten und die Kommune nicht verlassen. Sie werden alle verdächtigt, den Taliban nahezustehen und werden deshalb geheimdienstlich überwacht, wie es das französische Anti-Terror-Gesetz erlaubt.

FAZ

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