Liveblog Nahost : Berichte: Israelische Kampfflugzeuge flogen an iranische Grenze
Lesezeit:

Israelisches Kampfflugzeugdpa
Übung sollte offenbar der Abschreckung Irans dienen +++ Ein Toter bei Angriff auf Flughafen in Saudi-Arabien +++ USA ordnen Abzug von Diplomaten an +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Berichte: Israelische Kampfflugzeuge flogen an iranische Grenze
Mehrere Dutzend israelische Kampfflugzeuge und Tankflugzeuge sind laut israelischen und amerikanischen Medienberichten zu Beginn dieser Woche an die iranische Grenze geflogen. Dabei habe es sich um eine Übung gehandelt, die zugleich der Abschreckung Irans dienen sollte, hieß es in den Berichten des amerikanischen Senders Fox News und des israelischen Senders Kanal 12. Gleichwohl gibt es Spekulationen, dass das Manöver Iran zu einer militärischen Reaktion verleiten sollte - mit der Folge, dass der Krieg wiederaufflammt.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der amerikanische Präsident Donald Trump haben ihre Drohungen mit einem Angriff auf Iran in den letzten Tagen wieder verschärft. Sie sprachen davon, „den Job zu Ende zu bringen“. Ende Februar hatten beide Länder Iran gemeinsam angegriffen. Netanjahu-Kritiker in Israel unterstellen dem Ministerpräsidenten, er strebe eine abermalige Eskalation noch vor der israelischen Parlamentswahl am nächsten Dienstag an. Erst kürzlich soll Trump ihn von einer neuen Offensive abgehalten haben.
Das Manöver fand dem Bericht von Kanal 12 zufolge in der Nacht von Montag auf Dienstag statt. Die Flugzeuge überquerten demnach Syrien und Irak auf einer Route, die sie auch im Fall eines tatsächlichen Angriffs nutzen würden. Erst kurz vor der iranischen Grenze hätten sie kehrtgemacht. Die USA seien vorab eingeweiht gewesen.
Unter Berufung auf Quellen in der amerikanischen Regierung berichtete der Sender weiter, der israelischen Seite sei bewusst gewesen, dass Irans Flugabwehr die Flugzeuge entdecken würde. Die amerikanischen Gesprächspartner hätten laut eigenen Angaben den Eindruck gehabt, dass die Israelis hofften, die Flugabwehr werde die Flugzeuge beschießen. So hätten sie eine Rechtfertigung für einen neuen Angriff auf Iran gehabt.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der amerikanische Präsident Donald Trump haben ihre Drohungen mit einem Angriff auf Iran in den letzten Tagen wieder verschärft. Sie sprachen davon, „den Job zu Ende zu bringen“. Ende Februar hatten beide Länder Iran gemeinsam angegriffen. Netanjahu-Kritiker in Israel unterstellen dem Ministerpräsidenten, er strebe eine abermalige Eskalation noch vor der israelischen Parlamentswahl am nächsten Dienstag an. Erst kürzlich soll Trump ihn von einer neuen Offensive abgehalten haben.
Das Manöver fand dem Bericht von Kanal 12 zufolge in der Nacht von Montag auf Dienstag statt. Die Flugzeuge überquerten demnach Syrien und Irak auf einer Route, die sie auch im Fall eines tatsächlichen Angriffs nutzen würden. Erst kurz vor der iranischen Grenze hätten sie kehrtgemacht. Die USA seien vorab eingeweiht gewesen.
Unter Berufung auf Quellen in der amerikanischen Regierung berichtete der Sender weiter, der israelischen Seite sei bewusst gewesen, dass Irans Flugabwehr die Flugzeuge entdecken würde. Die amerikanischen Gesprächspartner hätten laut eigenen Angaben den Eindruck gehabt, dass die Israelis hofften, die Flugabwehr werde die Flugzeuge beschießen. So hätten sie eine Rechtfertigung für einen neuen Angriff auf Iran gehabt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Revolutionsgarden melden Feuer an Öltankern
Irans Revolutionsgarden haben Feuer an mehreren Öltankern in der Region der Straße von Hormus gemeldet. Vier Tanker seien beim Umladen von Öl auf andere Schiffe angegriffen worden und weitere drei Schiffe seien in der Nacht auf Minen aufgefahren, hieß es in einer Mitteilung.
Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden. Die Revolutionsgarden bezeichneten die Passage der Meerenge abermals als illegal und drohten den USA mit einer Ausweitung von Angriffen.
Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden. Die Revolutionsgarden bezeichneten die Passage der Meerenge abermals als illegal und drohten den USA mit einer Ausweitung von Angriffen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Vanessa Angermann
Saudiarabische Behörde: Mindestens ein Toter bei Angriff auf Flughafen Dammam
Bei einem Angriff auf einen internationalen Flughafen im Osten Saudi-Arabiens ist Behördenangaben zufolge mindestens ein Mensch getötet worden. Bei der Attacke auf den Internationalen Flughafen König Fahd in der Stadt Dammam seien am späten Mittwochabend zudem acht weitere Menschen teils schwer verletzt worden, teilte die Luftfahrtbehörde des Königreichs mit.
Zur Ursache und Art des Angriffs verlautete zunächst nichts. Die Behörde erklärte lediglich, dass derzeit das Ausmaß der Sachschäden am Flughafen untersucht werde.
Zur Ursache und Art des Angriffs verlautete zunächst nichts. Die Behörde erklärte lediglich, dass derzeit das Ausmaß der Sachschäden am Flughafen untersucht werde.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Vanessa Angermann
USA ordnen Abzug von Diplomaten aus Saudi-Arabien an
Die USA haben nach Angriffen der Huthi-Miliz den Abzug eines Teils ihres diplomatischen Personals aus Saudi-Arabien angeordnet. Betroffen seien nicht dringend benötigte US-Regierungsmitarbeiter und deren Familienangehörige, teilte das US-Außenministerium am Mittwoch mit.
Der Sprecher des Ministeriums, Tommy Pigott, begründete den Schritt mit den zunehmenden Angriffen der von Iran unterstützten Huthi-Miliz auf zivile Ziele in Saudi-Arabien. Vier US-Beamte sagten der Nachrichtenagentur Reuters zudem, dass auch Familienangehörige von Diplomaten aus anderen Golfstaaten die Region verlassen sollten.
Der Sprecher des Ministeriums, Tommy Pigott, begründete den Schritt mit den zunehmenden Angriffen der von Iran unterstützten Huthi-Miliz auf zivile Ziele in Saudi-Arabien. Vier US-Beamte sagten der Nachrichtenagentur Reuters zudem, dass auch Familienangehörige von Diplomaten aus anderen Golfstaaten die Region verlassen sollten.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Irem Yildirim

Zwei Tote in Saudi-Arabien nach Abwehr von Huthi-Drohne bei Ölfeld
Zwei Menschen sind in Saudi-Arabien durch Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne der Huthi-Miliz getötet worden. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden, berichtete die staatliche saudisch-arabische Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf das Energieministerium. Die Luftabwehr habe die Drohne, die auf das Ölfeld Schaiba des staatlichen Konzerns Aramco gezielt habe, abgeschossen. Die Todesopfer sind demnach philippinischer und nepalesische Staatsangehörige. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
US-Kongresskandidat im Westjordanland vorübergehend festgenommen
Israelische Sicherheitskräfte haben im besetzten Westjordanland vorübergehend den US-Kongresskandidaten Brad Lander festgenommen. Der demokratische Politiker wurde zusammen mit Dutzenden weiteren Aktivisten bei einer Olivenernte nahe Bethlehem festgesetzt, wie Menschenrechtsgruppen mitteilen. Während Lander nach Polizeiangaben als Kongresskandidat rasch wieder freigelassen worden sei, blieben andere Helfer, darunter mehr als 30 US-Bürger, zunächst in Gewahrsam. Die israelische Armee erklärt, für die Ernte in dem Gebiet habe eine vorherige Abstimmung gefehlt. Die Aktivisten begleiten palästinensische Bauern, um sie vor Übergriffen israelischer Siedler zu schützen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Jean Dumler
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu soll auf die Wiederaufnahme groß angelegter Angriffe gegen Iran gedrängt haben. Wie die „Financial Times“ am Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtete, soll er Anfang Oktober sein Militär angewiesen haben, eine neue Großoffensive zu planen.
Mehr dazu lesen Sie hier:
Mehr dazu lesen Sie hier:
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iran will bei Angriff auf Infrastruktur Unterseekabel kappen
Irans Streitkräfte wollen im Falle eines Angriffs auf zivile Infrastruktur die Unterseekabel im Persischen Golf ins Visier nehmen. „Wenn sie (die USA) unserer Infrastruktur Schaden zufügen wollen, ist es selbstverständlich, dass die Islamische Republik ihre gesamte Macht einsetzen wird, um deren Kapital und Vermögenswerte mit Leichtigkeit zu zerstören“, sagte ein General der Revolutionsgarde dem staatlichen Sender Al-Alam. „Dazu gehören auch die Internetkabel, darunter sieben wichtige Kabel, die unter Wasser durch die Straße von Hormus verlaufen“, sagte der Offizier weiter. „Die Islamische Republik kann den USA und ihren regionalen Verbündeten dadurch zweifellos schwere Schäden zufügen.“
Die Straße von Hormus ist im Irankrieg zum zentralen Konfliktpunkt zwischen Teheran und Washington geworden. Irans Streitkräfte haben in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf Öltanker und Frachtschiffe intensiviert, um US-Präsident Donald Trump mit steigenden Preisen vor den Kongresswahlen innenpolitisch unter Druck zu setzen.
Die Straße von Hormus ist nicht nur für den weltweiten Handel mit Öl und Flüssiggas von großer Bedeutung. Die Meerenge gilt auch als Engpass für mehrere Unterwasser-Glasfaserkabel, die insbesondere die Staaten am Persischen Golf mit internationalen Datennetzen verbinden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Vanessa Angermann
Iran besteht auf Verbleib von hoch angereichertem Uran im Land
Iran besteht nach Angaben seines Sicherheitsratsschefs Mohsen Resaei auf dem Verbleib von hoch angereichertem Uran im Land. Teheran werde nicht zulassen, dass auch nur „ein winziger Teil angereicherten nuklearen Materials“ die Islamische Republik verlasse, sagte Resaei am Dienstag laut iranischem Staatsfernsehen. „Diese Materialien stellen für das iranische Volk einen bedeutenden Vermögenswert und nationalen Reichtum dar und sind für die Nutzung im Inland bestimmt“, sagte der Chef des Nationalen Sicherheitsrats demnach.
Resaei äußerte sich bei einem Besuch des pakistanischen Armeechefs Asim Munir in Teheran. Munir hält sich im Zuge eines neuen pakistanischen Vermittlungsversuchs für ein Friedensabkommen zwischen Iran und den USA in der iranischen Hauptstadt auf.
Verhandlungen über das angereicherte Uran schloss Resaei allerdings aus, „solange Amerika keine Schritte zum Vertrauensaufbau unternimmt“. Dieser Prozess müsse „mit der Erfüllung der iranischen Bedingungen beginnen“, sagte er.
Resaei äußerte sich bei einem Besuch des pakistanischen Armeechefs Asim Munir in Teheran. Munir hält sich im Zuge eines neuen pakistanischen Vermittlungsversuchs für ein Friedensabkommen zwischen Iran und den USA in der iranischen Hauptstadt auf.
Verhandlungen über das angereicherte Uran schloss Resaei allerdings aus, „solange Amerika keine Schritte zum Vertrauensaufbau unternimmt“. Dieser Prozess müsse „mit der Erfüllung der iranischen Bedingungen beginnen“, sagte er.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Ian Liesch

Netanjahu hält an Sturz der iranischen Führung fest
Eine Woche vor der Parlamentswahl in Israel beteuert der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, am Sturz der iranischen Führung festzuhalten. „Wir müssen die Beseitigung des iranischen Regimes vollenden“, sagte er laut einer am Abend von seinem Büro verbreiteten Mitteilung. Für Israel sei dies das Wichtigste. Er habe erst am Sonntag wieder mit US-Präsident Donald Trump darüber gesprochen.
Solange die iranische Führung existiere, werde sie versuchen, Atomwaffen herzustellen, sagte Netanjahu. „Der einzige Weg, dies zu verhindern, ist der Sturz dieses Regimes.“ Der israelische Regierungschef hatte schon früher einen Machtwechsel in Iran angestrebt. Bei dem Ende Februar von Israel und den USA begonnenen Krieg wurden viele einflussreiche iranische Generäle und Spitzenpolitiker gezielt getötet, zu einem Sturz der Regierung führten die Angriffe aber nicht.
Am 27. Oktober wählen die Menschen in Israel ein neues Parlament. Dabei wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Netanjahu und seinem wichtigsten Herausforderer, dem Ex-Generalstabschef Gadi Eisenkot, erwartet.
Solange die iranische Führung existiere, werde sie versuchen, Atomwaffen herzustellen, sagte Netanjahu. „Der einzige Weg, dies zu verhindern, ist der Sturz dieses Regimes.“ Der israelische Regierungschef hatte schon früher einen Machtwechsel in Iran angestrebt. Bei dem Ende Februar von Israel und den USA begonnenen Krieg wurden viele einflussreiche iranische Generäle und Spitzenpolitiker gezielt getötet, zu einem Sturz der Regierung führten die Angriffe aber nicht.
Am 27. Oktober wählen die Menschen in Israel ein neues Parlament. Dabei wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Netanjahu und seinem wichtigsten Herausforderer, dem Ex-Generalstabschef Gadi Eisenkot, erwartet.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
London hilft Riad mit Kampfflugzeugen
Großbritannien will Saudi-Arabien zur Abwehr von Angriffen der jemenitischen Huthi-Miliz mit Kampfflugzeugen unterstützen. Das britische Verteidigungsministerium kündigte am Dienstag an, mit einem „defensiven Auftrag“ würden Kampfflugzeuge des Typs Eurofighter Typhoon sowie ein Airbus A400M eingesetzt; das Lastenflugzeug kann auch zur Luftbetankung verwendet werden. Der britische Verteidigungsminister Wesley Streeting gab zudem an, die Angriffe auf den Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad zeigten, welche Anstrengungen die Huthi unternähmen, um die Situation zu eskalieren. Daher habe er weitere britische militärische Unterstützung zugesagt. Die Militärhilfe diene dazu, Städte und Infrastruktur in Saudi-Arabien zu schützen. Schon zuvor hatte Premierminister Andrew Burnham militärische Unterstützung angekündigt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Pakistans Armeechef als Vermittler in Teheran eingetroffen
Pakistans Armeechef ist angesichts der neuen Kriegsgefahr am Persischen Golf für Gespräche in den Iran gereist. Feldmarschall Asim Munir, der bereits in der Vergangenheit zwischen der iranischen Führung und den USA vermittelt hatte, landete am Dienstag in Teheran, wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete.
Die Sorgen vor einer Rückkehr zum offenen Krieg der USA und Israels gegen Iran waren in den vergangenen Wochen gestiegen. Am Montag reiste US-Verteidigungsminister Pete Hegseth nach Israel und traf auf einem Luftwaffenstützpunkt im Süden des Landes Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. In Iran gab es in den vergangenen Wochen Berichten zufolge Militärmanöver und Raketentests.
Die Sorgen vor einer Rückkehr zum offenen Krieg der USA und Israels gegen Iran waren in den vergangenen Wochen gestiegen. Am Montag reiste US-Verteidigungsminister Pete Hegseth nach Israel und traf auf einem Luftwaffenstützpunkt im Süden des Landes Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. In Iran gab es in den vergangenen Wochen Berichten zufolge Militärmanöver und Raketentests.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Mehr als 50 Soldaten bei Huthi-Angriff getötet
Nach dem Raketenangriff der Huthi-Miliz im Jemen ist die Zahl der getöteten Soldaten auf 53 gestiegen. Mehr als 200 weitere Truppen seien bei dem Angriff auf ein Trainingslager verletzt worden, teilten die örtlichen Behörden in der Provinz Schabwa im Süden mit.
Es ist einer der tödlichsten Angriffe der schiitischen Rebellen auf Truppen der Regierung seit der neuen Eskalation im Jemen im September. Zuvor war bei dem Angriff von mehr als 30 Opfern die Rede. Die Zahlen lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Ein Armeesprecher teilte mit, die Huthi hätten ein Trainingslager für neue Sicherheitskräfte in Schabwa mit drei Raketen angegriffen. Die örtlichen Behörden sprachen von einer „verräterischen und blutigen Attacke“.
Der Bürgerkrieg im Jemen ist im Zuge des Iran-Kriegs neu entflammt. Die von Iran unterstützten Huthi nahmen bei einer Offensive weite Teile der Westküste am Roten Meer ein und rückten auch in andere Provinzen vor. Die Regierung versucht, mithilfe verbündeter Milizen und Saudi-Arabiens die Rebellen zurückzudrängen.
Es ist einer der tödlichsten Angriffe der schiitischen Rebellen auf Truppen der Regierung seit der neuen Eskalation im Jemen im September. Zuvor war bei dem Angriff von mehr als 30 Opfern die Rede. Die Zahlen lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Ein Armeesprecher teilte mit, die Huthi hätten ein Trainingslager für neue Sicherheitskräfte in Schabwa mit drei Raketen angegriffen. Die örtlichen Behörden sprachen von einer „verräterischen und blutigen Attacke“.
Der Bürgerkrieg im Jemen ist im Zuge des Iran-Kriegs neu entflammt. Die von Iran unterstützten Huthi nahmen bei einer Offensive weite Teile der Westküste am Roten Meer ein und rückten auch in andere Provinzen vor. Die Regierung versucht, mithilfe verbündeter Milizen und Saudi-Arabiens die Rebellen zurückzudrängen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Mathias Peer
Berichte: Hegseth trifft Netanjahu während Israel-Besuchs
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ist laut Medienberichten während eines Israelbesuchs mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zusammengetroffen. Das israelische Nachrichtenportal „ynet“ berichtete, Netanjahu sei zu dem Treffen mit Hegseth zu einem Luftwaffenstützpunkt im Süden Israels geflogen.
Personen aus dem Umfeld der israelischen Regierung bestätigten laut der Nachrichtenagentur Reuters das Treffen. Das US-Verteidigungsministerium lehnte demnach eine Stellungnahme dazu ab, das Büro des israelischen Ministerpräsidenten reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage. Das US-Nachrichtenportal „Axios“ brachte Hegseths Besuch mit Spekulationen über eine mögliche abermalige Eskalation im Konflikt mit Iran in Verbindung. Hegseth schrieb bei X, er habe Truppen des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos Centcom getroffen.
In Israel wird in einer Woche ein neues Parlament gewählt. Bei der Wahl wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Netanjahu und seinem wichtigsten Herausforderer, dem früheren Generalstabschef Gadi Eisenkot, erwartet.
US-Präsident Donald Trump hatte Netanjahu zuletzt seine Unterstützung zugesichert. Sein Vizepräsident J.D. Vance lehnte es hingegen am Montag ab, Netanjahu zu unterstützen. Er mische sich nicht in die israelische Wahl ein, sagte er in einem Interview. Vance hatte jedoch Anfang des Jahres während einer Reise nach Budapest den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán unterstützt.
Personen aus dem Umfeld der israelischen Regierung bestätigten laut der Nachrichtenagentur Reuters das Treffen. Das US-Verteidigungsministerium lehnte demnach eine Stellungnahme dazu ab, das Büro des israelischen Ministerpräsidenten reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage. Das US-Nachrichtenportal „Axios“ brachte Hegseths Besuch mit Spekulationen über eine mögliche abermalige Eskalation im Konflikt mit Iran in Verbindung. Hegseth schrieb bei X, er habe Truppen des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos Centcom getroffen.
In Israel wird in einer Woche ein neues Parlament gewählt. Bei der Wahl wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Netanjahu und seinem wichtigsten Herausforderer, dem früheren Generalstabschef Gadi Eisenkot, erwartet.
US-Präsident Donald Trump hatte Netanjahu zuletzt seine Unterstützung zugesichert. Sein Vizepräsident J.D. Vance lehnte es hingegen am Montag ab, Netanjahu zu unterstützen. Er mische sich nicht in die israelische Wahl ein, sagte er in einem Interview. Vance hatte jedoch Anfang des Jahres während einer Reise nach Budapest den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán unterstützt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Robert Dikomeit

Deutscher Botschafter in Iran einbestellt
Der deutsche Botschafter in Iran, Axel Dittmann, ist laut iranischen Staatsmedien ins Außenministerium einbestellt worden. Ihm solle der starke Protest Irans gegen die „verächtliche Haltung bestimmter deutscher Amtsträger“ gegenüber seinem Land übermittelt werden, zitierte der Staatssender Press TV Generaldirektor Aliresa Jussefi. Die in Deutschland gegen Iran erhobenen Vorwürfe bezeichnete er als ein Manöver bestimmter Institutionen, um die deutsche Unterstützung für den US-israelischen Krieg gegen Iran zu verschleiern.
Wenige Stunden zuvor hatte das Auswärtige Amt den iranischen Botschafter einbestellt – nach der Verurteilung von zwei Männern wegen geheimdienstlicher Tätigkeit im Auftrag Irans und einer versuchten Beteiligung an Mord und schwerer Brandstiftung. Das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg hatte in der vergangenen Woche einen 54 Jahre alten Mann zu achteinhalb Jahren Haft und einen 43-Jährigen zu einer Gefängnisstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt.
Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die beiden in Dänemark lebenden Männer den Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und den Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, ausgekundschaftet hatten.
Iran bestellt zudem den Botschafter der EU in Teheran, den irischen Botschafter Aidan Cronin, ein. Damit solle gegen eine Reihe „grundloser“ Vorwürfe gegen Iran protestiert werden, hieß es weiter. Irland hat derzeit den EU-Vorsitz inne. Jussefi teilte mit, die aktuelle Lage in Westasien und am Persischen Golf sei Ergebnis der „verantwortungslosen Politik“ der EU.
Wenige Stunden zuvor hatte das Auswärtige Amt den iranischen Botschafter einbestellt – nach der Verurteilung von zwei Männern wegen geheimdienstlicher Tätigkeit im Auftrag Irans und einer versuchten Beteiligung an Mord und schwerer Brandstiftung. Das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg hatte in der vergangenen Woche einen 54 Jahre alten Mann zu achteinhalb Jahren Haft und einen 43-Jährigen zu einer Gefängnisstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt.
Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die beiden in Dänemark lebenden Männer den Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und den Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, ausgekundschaftet hatten.
Iran bestellt zudem den Botschafter der EU in Teheran, den irischen Botschafter Aidan Cronin, ein. Damit solle gegen eine Reihe „grundloser“ Vorwürfe gegen Iran protestiert werden, hieß es weiter. Irland hat derzeit den EU-Vorsitz inne. Jussefi teilte mit, die aktuelle Lage in Westasien und am Persischen Golf sei Ergebnis der „verantwortungslosen Politik“ der EU.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen







