Konflikt in Ostkongo : Ruanda bietet Brüssel die Stirn

Die M23-Rebellen wollen wegen EU-Sanktionen nicht mehr mit der kongolesischen Regierung verhandeln. Vor allem gegen Belgien richtet sich die Wut.
Es sollte ein erstes Treffen der Erzrivalen seit der Eskalation des Konflikts in Ostkongo werden. Angolas Präsident João Lourenço hatte Vertreter der Demokratischen Republik Kongo und der Rebellenbewegung 23. März (M23) zu Verhandlungen am Dienstag in die Hauptstadt Luanda geladen. Doch wenige Stunden vorher, am Montagabend, sagten die Rebellen ihre Teilnahme ab. Zur Begründung verwiesen sie auf die am gleichen Tag von der EU verhängten Sanktionen gegen einige ihrer Anführer und gegen ruandische Generäle.
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