Irans Präsident :
Rohani: Lachen muss erlaubt sein

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Der iranische Präsident Hassan Rohani
Der iranische Präsident Hassan Rohanidpa

Irans Präsident will wieder zur Wahl antreten. Hassan Rohani kritisiert seine Gegner im Lager der Hardliner und verlangt eine lebensbejahende Auslegung des Islams.

Drei Monate vor der Präsidentenwahl in Iran hat der Amtsinhaber Hassan Rohani sich für eine lebensbejahende Auslegung des Islams ausgesprochen. Er warf seinen politischen Gegnern im Lager der Hardliner vor, die Bevölkerung in ihren Freiheiten zu sehr einzuschränken. „Wie kann es sein, dass es erlaubt ist, viel zu weinen, und wenn wir lachen, ist es verboten?“, fragte der Präsident am Sonntag in einer vom Fernsehen übertragenen Rede. Dabei bezog sich Rohani auf den ausgeprägten Märtyrerkult in Iran, zu dem auch die tränenreiche Vergegenwärtigung der Schlacht von Kerbela in religiösen Zeremonien zählt. Die Schlacht im Jahr 680 markiert die Spaltung der Gemeinschaft der Muslime in Sunniten und Schiiten. „Bald ist (persisches) Neujahr, also lasst die Menschen ein wenig Spaß haben“, sagte Rohani.

FAZ

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