Abschiebung von Flüchtlingen :
Gewalttat heizt Asyldebatte in Österreich an

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Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) im Rahmen einer Sitzung des Ministerrates Mitte Januar in Wien.
Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) im Rahmen einer Sitzung des Ministerrates Mitte Januar in Wien.dpa

Ein Flüchtling hat im österreichischen Dornbirn einen Mann erstochen. Das zeige die „Unzulänglichkeiten im bestehenden internationalen Asylsystem“, sagt Innenminister Kickl – und kündigt eine genaue Analyse an.

In Österreich ist die Debatte über eine raschere Abschiebung von Schutzsuchenden durch eine Bluttat in einem Amtshaus weiter angeheizt worden. Ein Asylbewerber hatte am Mittwochnachmittag in Dornbirn, im Westen Österreichs, den Leiter der Sozialabteilung der örtlichen Bezirkshauptmannschaft mit einem Küchenmesser erstochen. Offenbar hatte der mutmaßliche Täter, der nach intensiver Suche noch am selben Abend gefasst wurde, zuvor die Auszahlung von Sozialleistungen verlangt. Die Polizei teilte mit, der Mann habe bei den Vernehmungen „keinerlei Reue“ gezeigt, man gehe von einem „kaltblütigen Mord“ aus.

FAZ

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