Brandanschlag auf Synagoge :
Tatverdächtiger in Rouen war ausreisepflichtig

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Ein Polizist vor einer Synagoge in Paris im Oktober 2023
Ein Polizist vor einer Synagoge in Paris im Oktober 2023AFP

Der mutmaßliche Brandstifter soll mit einem Messer und einer Eisenstange bewaffnet gewesen sein. Die Polizei erschoss den Mann am Freitagmorgen.

Der französische Innenminister Gérald Darmanin hat den Brandanschlag am Freitag auf eine Synagoge in Rouen scharf verurteilt. Er dankte der Polizei für ihre „Reaktionsschnelle und ihren Mut“. Der Präsident des Dachverbands der jüdischen Organisationen CRIF, Yonathan Arfi, sagte: „Man will wieder einmal ein Klima des Terrors gegen die Juden in unserem Land verbreiten.“ Er fügte hinzu: „Wer eine Syn­agoge angreift, der attackiert das sichtbarste Symbol der Präsenz der Juden in der Gesellschaft.“ Der Präsident des zentralen Konsistoriums der jüdischen Gemeinden in Frankreich, Elie Korchia, äußerte seine „tiefe Beunruhigung“ über das Klima des entfesselten Antisemitismus. Im Inneren des Gebäudes entstanden schwere Brandschäden.

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