Heiko Maas legt sich fest :
„Es führt kein Weg an Sanktionen gegen Russland vorbei“

Lesezeit:
Außenminister Heiko Maas (SPD)
Außenminister Heiko Maas (SPD)EPA

Sanktionen ja, ein Baustopp von Nord Stream 2 nein – Außenminister Heiko Maas positioniert sich im Fall Nawalnyj.

Außenminister Heiko Maas (SPD) fordert nach der Vergiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalnyj eine deutliche Antwort der Europäischen Union gegenüber Russland. „Ich bin davon überzeugt, dass dann kein Weg mehr an Sanktionen vorbeiführt“, sagte Maas im Interview mit dem Nachrichtenportal t-online. „Sanktionen müssen immer zielgerichtet und verhältnismäßig sein. Aber eine so schwerwiegende Verletzung des internationalen Chemiewaffenübereinkommens kann nicht unbeantwortet bleiben. Da sind wir uns in Europa einig.“

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union wollen sich bei ihrem nächsten Gipfel am 15. und 16. Oktober abermals mit dem Fall Nawalnyj befassen. „Wenn das Ergebnis der deutschen, schwedischen und französischen Labore bestätigt wird, wird es eine deutliche Antwort der EU geben“, sagte Maas weiter. „Da bin ich sicher.“

Einen Baustopp der umstrittenen Nordseepipeline „Nord Stream 2“ sieht der Außenminister jedoch kritisch. „An der Pipeline sind mehr als 100 europäische Firmen beteiligt, die Hälfte davon sind deutsche“, sagte Maas. „Damit würden viele europäische Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen unter einem Baustopp leiden.“

 

Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Leitender Organisator (m/w/d) - ohne Reisetätigkeit -
VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Bauingenieur*in im Straßen- und Radwegebau (m/w/d)
Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW)
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Spezialist Compliance (m/w/d)
PIRELLI DEUTSCHLAND GmbH
Zum Stellenmarkt