Ausbeutung als Todsünde :
Papst geißelt Profitgier von Unternehmern

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Freund der Armen: Papst Franziskus
Freund der Armen: Papst Franziskusdpa

Der Kampf für soziale Gerechtigkeit und gegen Armut ist Papst Franziskus seit jeher eine Herzensangelegenheit. Nun hat das katholische Kirchenoberhaupt mit skrupellosen Arbeitgebern abgerechnet.

Papst Franziskus hat skrupellose Profitgier von Arbeitgebern angeprangert. Wer Reichtümer durch Ausbeutung der Arbeit anderer Menschen anhäufe, begehe eine Todsünde, sagte er am Donnerstag nach Angaben von Radio Vatikan bei der Morgenmesse.

„Wir dachten, es gebe keine Sklaven mehr, es gibt sie noch, sie werden nicht von Afrika nach Amerika gebracht, sondern sie sind in unseren Städten“, betonte er in seiner Predigt in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses.

Arbeitgeber, welche die Not anderer Menschen nutzten, um keine angemessene Bezahlung und keine Sozialversicherung zu garantieren, nannte der Papst „Blutsauger“.

Dabei sei Reichtum an sich nichts Schlechtes, betonte das Kirchenoberhaupt. Wer nach einer „Theologie des Wohlstands“ Reichtum für das Zeichen eines positives Urteil Gottes halte, irre jedoch.

 

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