Ausbeutung als Todsünde : Papst geißelt Profitgier von Unternehmern

Der Kampf für soziale Gerechtigkeit und gegen Armut ist Papst Franziskus seit jeher eine Herzensangelegenheit. Nun hat das katholische Kirchenoberhaupt mit skrupellosen Arbeitgebern abgerechnet.
„Wir dachten, es gebe keine Sklaven mehr, es gibt sie noch, sie werden nicht von Afrika nach Amerika gebracht, sondern sie sind in unseren Städten“, betonte er in seiner Predigt in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses.
Arbeitgeber, welche die Not anderer Menschen nutzten, um keine angemessene Bezahlung und keine Sozialversicherung zu garantieren, nannte der Papst „Blutsauger“.
Dabei sei Reichtum an sich nichts Schlechtes, betonte das Kirchenoberhaupt. Wer nach einer „Theologie des Wohlstands“ Reichtum für das Zeichen eines positives Urteil Gottes halte, irre jedoch.





