FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Ennahda-Partei in Tunesien :
Warum die Islamisten immer weniger Menschen mobilisieren

Lesezeit:
Checkpoint der tunesischen Sicherheitskräfte am 5. August in Tunis
Checkpoint der tunesischen Sicherheitskräfte am 5. August in TunisGetty

Seit dem Beginn der politischen Krise in Tunesien zeigt sich, wie schwach die Islamisten mittlerweile geworden sind. Nur noch wenige folgen den Demonstrationsaufrufen der Ennahda-Partei. Die mobilisierte einst die Massen.

Seit der friedlichen Revolution im Jahr 2011 war die islamistische Ennahda-Partei an fast jeder tunesischen Regierung beteiligt und bis heute ist sie stärkste Kraft im Parlament. Doch seit dem Beginn der großen politischen Krise vor zwei Wochen zeigt sich, wie schwach die Islamisten mittlerweile geworden sind: Ennahda hat die Proteste gegen Präsident Kaïs Saïed abgesagt, der Ende Juli die Regierung entlassen und die Parlamentsabgeordneten für einen Monat nach Hause geschickt hatte. Nur wenige waren den Demonstrationsaufrufen der Islamisten, die einst die Massen auf Tunesiens Straßen mobilisiert haben, gefolgt.

FAZ+

Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €

Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €

  • Mit einem Klick online kündbar

Das Beste von FAZ+

Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Leitung MVZ-Management (m/w/d)
Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Wissenschaftliche Mitarbeiter (m/w/d) in Teilzeit oder Vollzeit (75-100%)
Institut für Kommunikations- und Prüfungsforschung gGmbH
Zum Stellenmarkt