Weltklimakonferenz in Baku : Öl, Gas und Einschüchterung

In Aserbaidschans Hauptstadt Baku wird auf der COP29 diplomatisch um den Klimaschutz gerungen. Aber Aserbaidschan ist ein problematischer Gastgeber für das Treffen.
Wie groß Aserbaidschans Ambitionen sind, verrät schon der Name der Arena am Stadtrand der Hauptstadt Baku, in der in den kommenden zwei Wochen die Weltklimakonferenz COP29 stattfindet: Sie heißt Olympiastadion – dabei haben dort nie Olympische Spiele stattgefunden. Für die Konferenz wurde sie zu einer Art Klimakolosseum umgebaut. Dort wird nun diplomatisch darum gerungen, wie es mit dem Klimaschutz weitergehen soll. Der Gastgeber stellt den Präsidenten der Veranstaltung: Umweltminister Mukhtar Babajew ist eine Art Chefverhandler und Schiedsrichter der Konferenz. Sie soll in den nächsten Tagen Ruhm und Ansehen Aserbaidschans mehren – so wie sonst Formel-1-Rennen und andere Sportveranstaltungen.
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