UN-Generaldebatte : Baerbock: „Wir geben nicht auf“

Im Nahen Osten und in der Ukraine gibt es wenig Hoffnung auf Deeskalation. Die deutsche Außenministerin macht vor der UN-Generalversammlung deutlich, dass sie sich dennoch nicht entmutigen lässt.
Als die deutsche Außenministerin am Donnerstagabend vor die Generalversammlung trat, hatte sich das Weiße Haus gerade über Benjamin Netanjahus jüngste Volte – gelinde gesagt – irritiert gezeigt. Die Biden-Regierung hätte nicht die Initiative für eine 21 Tage währende Waffenruhe zwischen Israel und der Hizbullah vorgelegt, wenn sie nicht gedacht hätte, dass die israelische Regierung an Bord wäre, hieß es aus Washington. John Kirby, der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates in Washington, fügte säuerlich hinzu: Er wisse nicht, warum Netanjahu gesagt habe, was er gesagt habe. „Ich weiß nicht, was seine Erwägungen sind, ob sie innenpolitisch sind oder einsatzbedingt.“ Man möge doch bitte den Ministerpräsidenten selbst fragen.


