Anti-Terror-Einsatz in Belgien : Anschlag auf EM-Veranstaltung geplant

Möglicherweise wollten Attentäter Fußballanhänger auf Fanmeilen attackieren. Deshalb hat die belgische Polizei dutzende Razzien durchgeführt – gegen drei Personen hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage erhoben.
Wegen einer „unmittelbaren Bedrohung“ hat die belgische Polizei in einem großangelegten Anti-Terror-Einsatz zahlreiche Wohnungen durchsucht und zwölf Verdächtige festgenommen. Gegen drei von ihnen im Alter von 27, 29 und 40 Jahren habe die Staatsanwaltschaft Anklage wegen „versuchten terroristischen Mordes“ erhoben, hieß es in einer am Samstag veröffentlichten Erklärung. Alle drei seien belgische Staatsbürger. Die anderen neun seien nach Verhören wieder freigelassen worden. Insgesamt seien 40 Menschen vernommen worden. Ermittlungsergebnisse hätten ein „unmittelbares Einschreiten“ erfordert.





