Nordrhein-Westfalen : Kraft kündigt Sonderbeauftragten zum Fall Amri an

Nach dem nordrhein-westfälischen Innenausschuss diskutiert jetzt der Landtag über Fehler der Sicherheitsbehörden im Fall Anis Amri. Ministerpräsidentin Kraft will einen Sonderbeauftragten einsetzen. Der Opposition reicht das nicht.
Die nordrhein-westfälische Landesregierung setzt einen Sonderbeauftragten ein, der den Umgang der Landesbehörden mit dem Berlin-Attentäter Anis Amri durchleuchten soll. Der Gießener Strafrechtler Bernhard Kretschmer solle Zugang zu allen Dokumenten und Akten erhalten und bis Ende März ein Gutachten vorlegen, kündigte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag an. Er werde dabei „völlig autark arbeiten“. Die Vorgänge um den Berliner Anschlag müssten umfassend aufgeklärt werden. Das sei die Politik den Opfern und deren Angehörigen schuldig, sagte Kraft.





