Warum sind die Oberschüler so unzufrieden?
Die Oberschüler sehen sich als verlorene Generation, die den Niveauverlust des französischen Bildungssystems ausbaden muss. Dafür gibt es mehrere Gründe – und einer davon weist nach Deutschland.
Gewalttätige Exzesse, ein unerbittlicher Wahlkampf und ein sorgenvoller Blick nach Deutschland: Die Historikerin Hélène Miard-Delacroix erklärt, was Frankreich in Atem hält – und welche Rolle die Gewalt spielt.
Die Oberschüler sehen sich als verlorene Generation, die den Niveauverlust des französischen Bildungssystems ausbaden muss. Dafür gibt es mehrere Gründe – und einer davon weist nach Deutschland.
Die Politik in Hessen streitet über bessere Schulbildung. Die Grünen lehnen Kürzungen ab, die Liberalen kritisieren die digitale Ausstattung der Schulen.
In der CDU im Hochtaunuskreis zeichnet sich ein Machtkampf ab. Ausgetragen wird er über die Trägerschaft für die Schulen. Die Stadt Bad Homburg soll die Aufgabe vom Kreis übernehmen – und zeigt sich aufgeschlossen.
Die neue PISA-Studie zeigt gravierende Lücken bei den Basiskompetenzen. Füre Abhilfe zu sorgen, ist nicht nur Aufgabe der Politik. Gefragt ist auch eine neue gesellschaftliche Haltung zur Bildung.
Der angebliche große Wurf der hessischen Landesregierung sei kaum mehr als Schadensbegrenzung, meinen Grüne und FDP. Kultusminister Armin Schwarz geht zum Gegenangriff über.
Schüler sollen lernen, sich in der digitalen Welt zurechtzufinden. Das Besucherzentrum auf der Mathildenhöhe wird vorerst nicht gebaut. Und eine Mutter hat Spender um Hunderttausende Euros betrogen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Zuletzt war das Hessische Kultusministerium wegen umstrittener Sparmaßnahmen in die Defensive geraten. Mit dem Bildungschancenpaket ändert sich das.
Bildungspaket über 50 Millionen Euro, Mutter täuscht Krebserkrankung ihres Sohnes vor, Botanischer Garten Gießen gesperrt und Condor-Chef stimmt Passagiere auf höhere Ticketpreise ein. Der F.A.Z.-Podcast Rhein-Main Feierabend-Briefing informiert über die Themen der Region.
Mit einem Bildungspaket über 50 Millionen Euro will Hessen Schüler mit einem neuen Fach für den verantwortungsvollen Umgang mit der digitalen Welt fit machen.
Der neue Nationale Bildungsbericht zeigt zahlreiche Schwächen des deutschen Schulsystems auf. Im Interview skizziert Kai Maaz, Sprecher des Berichtsgremiums, überfällige Gegenmaßnahmen.
Für Pflege und Erziehung der Kinder sind an erster Stelle die Eltern verantwortlich. Aber wenn grundlegende Fähigkeiten fehlen wie die deutsche Sprache, ist der Staat gefordert.
Wissenschaftler stellen dem deutschen Bildungssystem ein schlechtes Zeugnis aus. Zu viele Schüler erreichen die Mindeststandards nicht – und die Herkunft entscheidet zu oft über Bildungserfolge.
Die AfD will die Schulpflicht aufweichen – um die Rechte von Eltern zu stärken, sagt sie. Doch eigentlich zielt sie auf etwas anderes.
Angriff auf die Schule als Lebenswelt und Demokratielernort: Wie die AfD reale Probleme aufgreift, um Kinderrechte, Vielfalt und plurale Familienformen zu verteufeln.
Indiens „Küchenschaben“ gehen auf die Straße. Benannt hat sich die Protestbewegung nach der Äußerung eines Richters. Ihr Thema: die Probleme im Bildungssystem.
ChatGPT macht Hausarbeiten glatter, aber nicht automatisch besser. Eine Professorin erklärt, warum studentische Eigenleistung unter KI-Bedingungen sichtbar bleibt – und warum Lehrende künftig genauer prüfen müssen.
Selbst ernannte Bildungsreformer wollen das heutige Schulsystem kaputtschlagen. Lehrer und Schüler brauchen etwas anderes.
Der Bildungsforschung fällt auf die Frage, wie der Leistungsrückstand männlicher Schüler zu beheben ist, erstaunlich wenig ein. Die Debatte wird weiter von Stereotypen geprägt.
Die Unzufriedenheit der Berliner mit ihrem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) ist groß. Im Interview spricht er über eigene Fehler nach dem Stromausfall – und warum er das Versammlungsfreiheitsgesetz ändern will.
Im September wird in Sachsen-Anhalt gewählt. Die AfD will die Schulen umkrempeln.
Viele Lehrer entwickeln praktische Ideen, wie ChatGPT so eingesetzt werden kann, dass es das selbständige Lernen unterstützt und nicht behindert. Die größte Herausforderung ist: wie man einübt, kein Apparat zu sein.
Auf dem SPD-Parteitag in Hessen wird die Gesamtschule abermals zur Profilfrage. Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke fordert Geld statt Dogma. Und er hat recht.
Am letzten Schultag vor den Ferien wird an deutschen Flughäfen nach Schulschwänzern gefahndet: Ist das wirklich das größte Problem des deutschen Bildungssystems?
Bei der Kommunalwahl wird auch über die Bildungspolitik in Frankfurt entschieden. Ein Überblick über die Ideen der Parteien.
40 Jahre hat Luitgard Richter-Eisenberg als Lehrerin gearbeitet. Sie sagt: Heute neigten Eltern dazu, die Schuld bei der Schule zu suchen, wenn etwas nicht laufe – nicht bei den Kindern. Und trotzdem gebe es Fehler im System.
Ein Papier von 20 bildungsnahen Stiftungen fordert, endlich die föderalen Doppelungen von Struktur und Maßnahmen zu überwinden. Ein gemeinsames Zielbild und eine Gesamtstrategie haben sie aber nicht.
Je mehr der Staat organisiert, umso besser für die Armen: So heißt es oft. Doch Bildung und Gesundheit zeigen: Staatliche Angebote sind oft dort, wo es den Leuten sowieso gut geht.
Exilwissenschaftler erforschen in Bayern die systemische Indoktrination in Russlands Bildungssystem, die immer ausgeklügeltere Formen annimmt. Intellektueller Widerstand kann sich nur noch auf Umwegen artikulieren.
Demokratie lebt davon, dass aus „Irgendwem“ ein „Jemand“ werden kann – doch in einer Welt, in der Algorithmen Lügen belohnen, gerät dieses Versprechen ins Wanken.
Durch bessere Bildung wäre ein Anstieg des deutschen Bruttoinlandsprodukts um 21 Billionen Euro in den kommenden 80 Jahren möglich. Das haben Bildungsökonomen berechnet.
„Technik ist mehr was für Jungs“: Dieses Vorurteil sitzt immer noch in den Köpfen vieler Lehrer fest, wie Frankfurter Bildungsforscher herausgefunden haben. Ein Ergebnis ihrer Studien ist überraschend.
KI verändert das Studium grundlegend, sagt Zukunftsforscher Hartwin Maas. Im Interview erklärt er, warum akademische Abschlüsse an Wert verlieren – in einigen Fächern ganz besonders.
Donald Trumps Anweisungen zur „patriotischen“ Geschichtspolitik gelten auch für Schulen. Lehrer sollen die „negativen“ Aspekte der Historie am besten aussparen, Curricula werden umgebaut. Aber es regt sich Widerstand.
Ausländische Studenten nur als Ausnahmefall: Die geplante Bildungsreform der Regierung in Tiflis wird das Land weiter von Europa entfernen.
Wie verändert sich Elternschaft, wenn die Kinder erwachsen werden – und welche Verantwortung bleibt uns, auch wenn die Pausenbrote längst Geschichte sind? Was zu tun ist, um Kinder auf eine herausfordernde Zukunft vorzubereiten.
Verhilft das zweigliedrige Berliner Schulsystem mehr Schülern aus Nichtakademikerfamilien zum Abitur? Eine Studie von Forschern aus Frankfurt und Dortmund kommt zu einem ernüchternden Ergebnis.