Die neue Fresenius
Fresenius-Chef Michael Sen will den Gesundheitskonzern revolutionieren. Ob es gelingt, ist freilich unklar.
Fresenius-Chef Michael Sen will den Gesundheitskonzern revolutionieren. Ob es gelingt, ist freilich unklar.
Fresenius lockert das Verhältnis zu seiner wichtigsten Beteiligung. Die Bank von Japan muss derweil mit Stützungskäufen am Markt aktiv werden.
Seit zwei Jahren diskutiert Fresenius über seine Aufstellung. Nun ist Vorstandschef Sen überzeugt, den „Gordischen Knoten“ im Gesundheitskonzern durchschlagen zu haben. Doch Fragen bleiben.
Der Fresenius-Konzern will seine Sparte Medical Care in eine AG ausgliedern und 5000 Stellen streichen. In Deutschland sollen es 750 sein, der Großteil davon wohl in der Verwaltung in Bad Homburg.
Der Gesundheitskonzern Fresenius geht die Vereinfachung seiner Konzernstruktur offiziell an. Im Mittelpunkt steht die auf Dialyse spezialisierte Tochtergesellschaft Fresenius Medical Care.
Aktivistische Investoren gewinnen in Konzernen wie Bayer und Fresenius an Einfluss, fordern Chefwechsel oder eine Zerschlagung. Sind sie Katalysatoren für einen Umbruch – oder Radaumacher, denen es ums schnelle Geld geht?
Spaltet sich Fresenius auf? Ein erster Schritt dahin: In einer Ad-hoc-Mitteilung gab die Tochtergesellschaft FMC bekannt, dass das Mutterunternehmen eine Dekonsolidierung prüft.
Die Commerzbank dürfte für den Gasehersteller Linde in den wichtigsten deutschen Aktienindex nachrücken. Für den Dax ist die Rückkehr des Kreditinstituts aber nur ein schwacher Trost.
Wenn sich die Zusammensetzung des deutschen Leitindizes ändert, hat das auch für Anleger Auswirkungen. In der Regel erhalten potentielle Dax-Aufsteiger Rückenwind. Auch in diesem Jahr könnte das wieder geschehen.
Keine Frage, dass die großen Themen die Managerinnen und Manager auch im neuen Jahr in Atem halten werden. Aber einige haben eine ganz andere Perspektive.
Die ausgeschiedene Chefin des Dax-Konzerns FMC, Carla Kriwet, dürfte einen neuen Rekord aufgestellt haben, was die Kürze einer Amtszeit angeht. Das Beispiel demonstriert: Tempo ist nicht immer Trumpf.
In den vergangenen Wochen mussten einige Chefs gehen. Sie alle haben eines gemeinsam.
Nach gerade einmal zwei Monaten im Amt gibt die Chefin des im Dax notierten Dialyseanbieters Fresenius Medical Care schon wieder auf. Die vielen Probleme muss nun ein anderer lösen.
Nach dem Chefwechsel bei Fresenius muss jetzt die Vorstandsvorsitzende der Tochtergesellschaft FMC gehen – obwohl sie kaum Zeit hatte, etwas falsch zu machen. Aber warum dann?
Der deutsche Aktienindex Dax verliert leicht auf gut 14.400 Punkte. Der Blick der Börsianer geht vor allem nach Amerika.
Lange konnte Carla Kriwet den Dialyse-Spezialisten FMC nicht leiten. Ihre Nachfolgerin kommt aus dem Vorstand. Das Unternehmen kämpft mit Problemen.
Der Frankfurter Oberbürgermeister ist krankgeschrieben, nach einer Straßenbahn wird gerufen und Studenten fürchten den Krisen-Winter. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Konzernchef Michael Sen spricht von einer „sehr enttäuschenden Ankündigung“ und will die Unternehmen auf den Prüfstand stellen. Die Börse feiert das mit starken Kursgewinnen.
Fresenius und FMC stecken in der Krise. Die neuen Chefs wollen gegensteuern, und zwar „tief greifend“ sowie „schneller und entschlossener“. Das sorgt für gute Laune an den Finanzmärkten. Doch für Entwarnung ist es zu früh.
Der Dialyseanbieter kommt mit Effizienzmaßnahmen langsamer voran als gedacht. Daher könnte der Jahresgewinn noch stärker sinken. Das belastet auch die Muttergesellschaft.
Der Gesundheitskonzern Fresenius ist in der Vergangenheit der Anlegerschreck schlechthin gewesen. Das will Michael Sen grundlegend ändern. Im ersten Interview als neuer Konzernchef erklärt er, wie seine Strategie aussieht.
Nach der deutlichen Erholung der vergangenen Handelstage hat der Dax zur Wochenmitte eine Atempause eingelegt.
Der Frauenanteil in der Topetage der Dax-Konzerne nimmt weiter leicht zu. Kleinere Unternehmen tun sich der Allbright-Stiftung zufolge schwerer – und das Ausland ist vielfach weiter.
Wechsel im Topmanagement zum 1. Oktober: Michael Sen leitet jetzt den Dax-Konzern Fresenius, Carla Kriwet dessen Dialyse-Tochtergesellschaft FMC.
Am 1. Oktober wechselt der Gesundheitskonzern gleich zwei Vorstandsvorsitzende aus – in der Hoffnung auf frische Geschäftsimpulse und zufriedenere Aktionäre.
Nach den Prognoseschocks in der vergangenen Woche ist die Aufregung der Anleger über die Dax-Konzerne Fresenius und Fresenius Medical Care (FMC) einer gewissen Routine gewichen.
Börsianer strafen die beiden Dax-Konzerne ab – mit zum Teil prozentual zweistelligen Kursverlusten.
Gesundheit ist ein Megatrend – auch wenn das die Börse im Fall von Fresenius und seiner Tochter FMC nicht so recht glauben mag.
Gesundheit ist ein Zukunftsmarkt, sagt Fresenius-Konzernchef Stephan Sturm. Doch in der Gegenwart sieht die Lage wenig rosig aus.
Technische Verkaufssignale mahnen zunächst immer zur Vorsicht - das zeigt aktuell der Kupferpreis.
Für das Gesundheitsunternehmen Fresenius laufen die Geschäfte ganz gut. An der Börse aber ist die Entwicklung verheerend. Was tun?
Der Gesundheitskonzern Fresenius hat sich an der Börse so schlecht entwickelt wie kaum ein anderes Dax-Unternehmen. Vorstandschef Stephan Sturm sagt, warum das so ist und warum auch Putin-Fans in Russland behandelt werden wie alle anderen Patienten.
Mit Carla Kriwet bei Fresenius Medical Care gibt es ab 2023 die zweite Dax-Chefin. Der Anteil von Managerinnen in den Dax-Vorständen an sich ist derweil einer neuen Studie zufolge seit Jahresbeginn leicht gestiegen.
Aus der Küche zu den Patienten, vom Herd zur Dialyse: Die bisherige Chefin des Hausgerätekonzerns BSH wird ab Januar den Dialyseanbieter Fresenius Medical Care leiten. Leicht wird die neue Aufgabe nicht.
Carla Kriwet wird im nächsten Jahr die Position von FMC-Chef Rice Powell übernehmen. Sie wird damit zur zweiten weiblichen Vorstandsvorsitzenden im Dax.
Dialyse, Kliniken, Medikamente, Dienstleistungen – ist das die optimale Aufstellung? Vielleicht. Vielleicht auch nicht.