„Es gibt viele unnötige Rivalitäten zwischen uns Mangaka“
Warum ist die Popkultur von H. P. Lovecraft fasziniert? Und wie kann man als Zeichner diese Faszination einfangen? Ein Gespräch mit dem Mangaka Gou Tanabe.
Warum ist die Popkultur von H. P. Lovecraft fasziniert? Und wie kann man als Zeichner diese Faszination einfangen? Ein Gespräch mit dem Mangaka Gou Tanabe.
Bock auf was Lustiges oder was Ernstes? Und überhaupt: Bock auf Buch? Auf der Leipziger Buchmesse wird der „Minihorror“ von Barbi Marković gefeiert - und eine Antwort auf die Frage gefunden, was junge Leute lesen, wenn sie lesen.
Dank #BookTok sind Bücher bei jungen Erwachsenen begehrter Lifestyle geworden. Fünf wichtige Influencer erklären das Phänomen.
Junge Leute entdecken das Buch, vor allem bei Tiktok. Was dort empfohlen wird, kann zum Bestseller werden. Die Verlage schöpfen neue Hoffnung. Und für Kulturpessismisten brechen schlechte Zeiten an.
Mit „Dragon Ball“ machte er japanische Zeichentrickkunst im Westen populär und erzählte Geschichten von wilden Affen, wunscherfüllenden Drachen und Kung-Fu als Weltverbesserungstechnik. Zum Tod von Akira Toriyama.
Der Schöpfer der Manga-Serie „Dragon Ball“, der japanische Zeichner Akira Toriyama, ist nach Angaben seines Produktionsteams im Alter von 68 Jahren gestorben. „Dragon Ball“ wurde vielfach adaptiert und beeinflusste Generationen von Kindern und Jugendlichen.
Größtmögliche Überraschung: Das Musée Guimet stellt „Genji monogatari“, Japans klassischen Roman, in der modernen Seidenwebkunst eines Altmeisters aus.
Wie geht es nach Hayao Miyazakis Abschied mit seinem Studio Ghibli weiter? Ein Besuch in Tokio.
Literarische Buchhandlungen sind selten geworden, aber „Quichotte“ in Tübingen hält tapfer dagegen. Das hat seinen Grund in einer besonderen Einstellung des Inhabers.
Unter Generalverdacht: Rosemarie Tietze, Maria Rajer und Christiane Körner sind belletristische Übersetzerinnen aus dem Russischen. Der Krieg in der Ukraine hat ihre Arbeit toxisch gemacht. Drei Begegnungen.
Achtung, bissig in jeder Hinsicht: Chloé Cruchaudets ebenso witziger wie einfallsreicher Comic über Marcel Prousts Haushälterin Céleste Albaret.
Totgesagte lebten auch schon mal länger: Für die Anime-Serie „Onimusha“ holt Netflix einen antiquierten japanischen Videospielklassiker aus der Versenkung und den Regisseur Takashi Miike mit an Bord.
Die Anime-Serie läuft bei Netflix.
Ein Riesenspaß, geschrieben von einem kleinen Mädchen und gezeichnet von dessen Vater: „Karate Police“ ist ein Comic, der unschuldig auf Klischees setzt und gerade deshalb höchst unterhaltsam ist.
Der Autor Thomas Sparr hat eine Biographie des Tagebuchs von Anne Frank geschrieben. Dass die Aufzeichnungen des jüdischen Mädchens Weltliteratur werden würden, war lange nicht abzusehen.
Die Leser von morgen haben schon heute große Marktmacht. Das sieht man besonders an den Publikumstagen der Buchmesse.
Die Amazon-Tochter Audible führt den Markt für Hörbücher und Podcasts weltweit an. Wir fragen die Chefs in Berlin und Madrid: Wie haben sie das erreicht?
Mit den Kindern zur Buchmesse? Unbedingt! Das Programm für Familien auf der Messe ist vielfältig und spannend.
Im Jahr 1983, als er noch kein eigenes Trickfilmstudio hatte, brachte der japanische Animationskünstler Hayao Miyazaki einen Manga heraus, der auf einem Stoff beruhte, der als Film gedacht war: „Shunas Reise“. Nach vierzig Jahren erscheint dieses faszinierende Werk nun auf Deutsch.
Ein Gespräch mit der Musikerin Nina Chuba und der Spotify-Managerin Conny Zhang über Frauen im Pop-Business und die Frage, wie Gleichberechtigung in der Musikbranche gefördert werden kann.
Der Buchverkauf schwächelt, ein Genre schert aber heftig aus: Manga-Reihen beherrschen den Comicmarkt. Am Samstag kann man einige der beliebten Comics kostenlos erhalten.
Von einem Piraten, der nicht schwimmen kann und anderen Freaks auf See: Netflix hat „One Piece“, den meistverkauften Manga aller Zeiten, mit echten Schauspielern verfilmt. Und das sieht sogar gut aus.
Die Mediathek von ARD Kultur bietet eine vierteilige Trickfilmserie namens „BÄM!“ an, die sich selbst als Comic bezeichnet und über die Geschichte der Comics erzählt. Nur eins von beidem stimmt.
Die viele Jahre lang in Kassel veranstaltete Manga-Convention Connichi ist nach Wiesbaden umgezogen. Dort werden am Wochenende Tausende Animefans und Cosplayer erwartet.
Das Wetter wird immer schlechter und die Deutschen werden immer britischer: Sie reden über das Wetter. Kein Wunder, dass Thalia in Berlin einen Laden allein für englischsprachige Bücher veröffentlicht.
Das Filmfestival von Locarno zeigte in diesem Jahr einen vielfältigen, inhaltlich aber unentschlossenen Wettbewerb, aus dem einige Filme herausragten.
Werkzeug zum Erwachsenwerden, kulturindustrieller Fetisch, „toxisches Schönheitsideal“, Quelle unzähliger Comics und Filme und allgegenwärtige Pop-Halbgöttin: Was hat es eigentlich mit Barbie auf sich?
Abrechnung der Jungen mit der Boomer-Generation: Das internationale Festival „Theater der Welt“ eröffnet mit Satoko Ichiharas japanischem Milchkuh-Musical in Offenbach. Es verwehrt sich gegen eine binäre Vorstellung von Welt.
Oliver Zille tritt als Direktor der Leipziger Buchmesse zum Jahresende zurück. Obwohl er große Erfolge vorweisen kann.
Oliver Zille war von 1993 an Chef der Leipziger Buchmesse, er schrieb mit ihr eine Erfolgsgeschichte. Jetzt hat er seinen Rücktritt zum Jahresende bekannt gegeben.
„Final Fantasy 16“ ist deutlich düsterer als die Vorgänger – und kann sich nicht entscheiden, ob es Spiel oder Film sein will. Anleihen bei der Serie „Game of Thrones“ sind unverkennbar.
Vierzigtausend Objekte aus Kamerun liegen in deutschen Museen. Ein Großteil davon ist koloniale Kriegsbeute, wie ein von Bénédicte Savoy herausgebener Sammelband suggeriert. Die historische Wahrheit ist komplizierter.
Ein Tweet – und aus einem vier Jahre alten Buch wird ein Bestseller. Die Geschichte von „Mr. Bigolas“ und der Science-Fiction-Erzählung „Verlorene der Zeiten“ verrät viel über den kreativen Einfluss sozialer Medien auf die heutige Literatur.
Ein Punk aus der Präfektur Aomori: Die Albertina modern zeigt den auf der ganzen Welt geschätzten japanischen Zeichner Yoshitomo Nara.
Die Albertina modern feiert den japanischen Zeichners Yoshitomo Nara, der mit seinen wütenden Mädchenfiguren berühmt wurde.
Nach drei Jahren Zwangspause findet die Leipziger Buchmesse wieder statt. Sie steht unter Rechtfertigungsdruck. Die Geldgeber messen die Veranstaltung daran, wie breitenwirksam sie ist. Die Besucherzahl wird entscheidend sein.