Musikalische Atombombentests
Wie überträgt man die Ästhetik David Lynchs auf den Jazz? Ein Besuch beim Pianisten Michael Wollny, der schon länger mit dem Unheimlichen flirtet und jüngst die beiden Alben „Oslo“ und „Wartburg“ veröffentlicht hat.
Wie überträgt man die Ästhetik David Lynchs auf den Jazz? Ein Besuch beim Pianisten Michael Wollny, der schon länger mit dem Unheimlichen flirtet und jüngst die beiden Alben „Oslo“ und „Wartburg“ veröffentlicht hat.
Es zieht sich in die Länge: Auf der Berlinale weiß man auch mit Fernsehserien etwas anzufangen, doch wo führt das hin?
Mehr Serien, mehr Filme, mehr Sport: Anbieter wie Netflix und Amazon setzen die klassischen Fernsehsender unter Druck. Doch auch dort tut sich jetzt einiges. Die Zuschauer kann es freuen.
In der Serie „Gypsy“ sucht eine Psychotherapeutin die große erotische Abwechslung. Wo das hinführen soll, weiß sie selbst nicht. Ihr Seitensprung hat jedenfalls Folgen.
Mit „Twin Peaks“ haben David Lynch und Mark Frost die Fernsehserie vor einem Vierteljahrhundert revolutioniert. Nun kehren sie zurück und zeigen erneut, was radikales Fernsehen ist.
Das Geheimnis von Twin Peaks ist gelöst – noch vor Beginn der dritten Staffel: Eine Reise nach Snoqualmie zu Wasserfall, Great Northern Hotel und wirklich gutem Kirschkuchen.
In den Filmen von Quentin Tarantino durfte er nicht fehlen, und auch in der legendären „Twin Peaks“-Serie von David Lynch war er mit von der Partie. Nun ist der Schauspieler Michael Parks im Alter von 77 Jahren gestorben
Die Mystery-Serie „Wayward Pines“ wird als Nachfolgerin von David Lynchs legendärem „Twin Peaks“ gehandelt. Zumindest gibt sie nicht weniger Rätsel auf.
In der Verfilmung von Orwells „1984“ spielte er die Hauptrolle, mit David Lynchs „Elefantenmensch“ wurde er berühmt: Im Alter von 77 Jahren ist der britische Schauspieler John Hurt gestorben.
Regisseur David Lynch gibt kryptische Auskünfte über die Fortsetzung der Erfolgsserie „Twin Peaks“ aus den Neunzigern, die im Mai auf Sendung geht. Ob die Gans noch Eier legt?
Bevor die dritte Staffel startet, hat Koautor Mark Frost schon mal ein paar Geheimnisse gelüftet. „Die geheime Geschichte von Twin Peaks“ entwirft so etwas wie die fiktionale Genealogie des Unheimlichen
Traumwirklichkeiten, brennend scharf gestellt: Der Amerikaner David Lynch ist von allen großen Regisseuren der Unheimlichste. An diesem Mittwoch wird er siebzig Jahre alt.
Die Begeisterung war groß, als herauskam, dass die Serie „Twin Peaks“ fortgesetzt wird. Dann der Jammer: David Lynch führt nicht Regie. Und jetzt? Hat er den ausstrahlenden Sender mit Hilfe der Fans offenbar ausgetrickst.
Die „Twin Peaks“-Neuauflage des Senders Showtime wird ohne den ursprünglichen Regisseur auskommen müssen. Offenbar konnte man sich nicht über den finanziellen Rahmen einigen.
Oskar Roehler hat einen Roman über das wilde West-Berlin der achtziger Jahre geschrieben, der „Mein Leben als Affenarsch“ heißt. Und ihn gleich selber verfilmt: „Tod den Hippies - Es lebe der Punk!“
Ein Versprechen wird gehalten: Das Jahr 2016 wird für „Twin Peaks“-Fans ein ganz besonderes Jahr. David Lynch hat ein Wiedersehen mit Dale Cooper, Bob, Laura Palmer, der Log-Lady und allen anderen angekündigt.
Verbrechen und andere Kleinigkeiten: An zwei Abenden zeigt Arte „Top of the Lake“ von Jane Campion. Vor urwüchsiger Kulisse entfaltet die sechsteilige Serie über ein verschwundenes Mädchen eine beklemmende Atmosphäre.
Seltsam, gruselig, deftig, also im wahrsten Sinne heimatverbunden: Inspiriert von David Lynch und den Coen-Brüdern brilliert das Bayerische Fernsehen mit dem Niederbayern-Krimi „Paradies 505“.
Zwischen David Bowie und David Lynch: Claudia Brücken unterzieht mit dem Produzenten Stephen Hague eine sehr eigentümliche Auswahl von Popsongs einer Elektrokur.
Das neue Heft der Literaturzeitschrift „Neue Rundschau" widmet sich fast zur Gänze dem Thema Comic. Der Schriftsteller und Comic-Kenner Thomas von Steinaecker hat dafür zahlreiche Essayisten und Theoretiker um Aufsätze gebeten, aber das Schönste sind am Ende doch die Comics selbst. Die gibt es nämlich auch im Heft. Und eine kleine literarische Überraschung ganz am Schluss.
München lädt zum Kunstwochenende. Achtzehn Galerien wollen mit Kunsthistorikern, Künstlern und Schauspielern kaufkräftige Sammler in die Stadt locken.
Die Chelsea Galerie zeigt auf Sylt Fotos des Kinoregisseurs David Lynch. Die beklemmende Wirkung seiner „Dark Images“ bleibt von der romantischen Inselkulisse unberührt.
Dass sein ewig neugieriger und kreativer Geist je stillgestellt werden könnte, war ihm selbst ein Greuel: Zum Tod des französischen Comicgenies Jean Giraud alias Moebius.
Daniel Kehlmann liest John Burnsides neuen Roman. Gottfried Benns „Morgue“-Gedichte sind noch heute so aufregend wie zum Zeitpunkt ihres Erscheinens: Dies und mehr in den Romanen der Woche.
Hör nur, neue lebendige Bilder: Schon der Stummfilm war längst nicht so lautlos, wie gern behauptet wird. Klänge, Geräusche und Musik machen heute mehr denn je aus dem Kino eine Kunst. Hier können Sie es auch hören.
Wer ihn hört, sieht ihn auch: David Lynch macht mit 65 seine erste eigene Platte - ein Werk voll tückischer Idyllen, für die man keine Kinokarte braucht.
Die 21. Cologne Conference verbeugt sich vor „Mildred Pierce“ und ägyptischen Filmrevolutionären - und fragt sich, wie Internet und Fernsehen konvergieren.
Mit geklauten Tanzkapellenklamotten und entführtem Streichquartett hatten die Krachkunstkrakeeler von Trail of Dead sich in die Spelunke am Abgrund geschlichen, um Leslie Feist bei "The Bad in Each Other" zu begleiten - in einem Liebeswahnfilm von David Lynch.
"Ally McBeal", "Der Prinz von Belair", "Die Simpsons", "Miami Vice" und "Scrubs" - amerikanische Serien wie diese kennt jeder. Doch erst David Lynchs "Twin Peaks", "The Sopranos", "The Wire" oder "Mad Men" machten den Serien-Abend salonfähig.