Leistung ohne Demütigung
Wer als Schüler unsportlich war, erinnert sich mit Grauen an die Bundesjugendspiele. Ein anderes Format mit neuen Disziplinen soll das Einzelkämpfertum beenden und den Teamgeist befördern.
Wer als Schüler unsportlich war, erinnert sich mit Grauen an die Bundesjugendspiele. Ein anderes Format mit neuen Disziplinen soll das Einzelkämpfertum beenden und den Teamgeist befördern.
Gerade erst sind die Bundesjugendspiele sogar Gegenstand politischer Debatten gewesen. Nun machen sie wieder Schlagzeilen - aus gesundheitlichen Gründen.
Sie seien demütigend und unzeitgemäß: Tausende wettern im Internet gegen die Sportwettkämpfe an Schulen. Für Kultusminister Alexander Lorz (CDU) steht eine Abschaffung jedoch nicht zur Debatte.
Schluss mit dem demütigenden Wettbewerb: Weil ihr Sohn mit einer Teilnehmerurkunde heulend nach Hause kam, will eine Mutter per Petition die Bundesjugendspiele abschaffen lassen – als Rächerin aller Unsportlichen. Ist das eine gute Idee? Vier Meinungen.
Sport ist nicht das Lieblingsfach aller Schüler, und der offene Wettkampf ist manchen verhasst. Eine Online-Petition zur Abschaffung der Bundesjugendspiele findet regen Zuspruch. Dabei haben sie durchaus ihre Berechtigung.
Kinder messen sich gerne. Dass Unterschiede zu Tage treten, ist nichts Schlechtes, sondern etwas Gutes. Lasst sie weiter laufen. Nur versteht Ehrenurkunden nicht als Orden!
Eine kleine Urkundenfälschung, ein passendes Attest – so kann langweiliger Zwangswettkampf auch weniger Muskulösen Freude bereiten. Und am Ende sterben auch Sportler einen – wenngleich gesunden – Tod.
Den Wettbewerb „Jugend forscht“ gibt es seit 50 Jahren. Er begründet so manche Karriere und macht aus Tüftlern Siegertypen. Einige von ihnen wurden berühmt. Hier sind ihre Geschichten.
Hamburgs Sportsenator Michael Neumann ist überzeugt von einer positiven Wirkung Olympischer Sommerspiele auf die Gesellschaft und wirbt vor der Wahl zur deutschen Kandidatenstadt für den Sport als Vereinigungsfaktor: „Mit dieser Öffnung geben wir dem Land ein Versprechen.“