„Wir dürfen nicht immer nur die Ehrenurkunde sehen“
Seit 75 Jahren gibt es in Deutschland Bundesjugendspiele. Sportlehrerin Stefanie Kaul, Mutter von Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul, über ein Format, das sich anpassen muss.
Bundesjugendspiele können ein Feuer entfachen. Für die einen durch Leistungen, für die anderen durch das Gemeinschaftserlebnis beim Sport. Doch wichtiger ist etwas anderes.
Seit 75 Jahren gibt es in Deutschland Bundesjugendspiele. Sportlehrerin Stefanie Kaul, Mutter von Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul, über ein Format, das sich anpassen muss.
Die Politik hat mit der Debatte um die Bundesjugendspiele den Fokus von den tatsächlich existierenden Problemen im Schulsport abgelenkt. Es wird Zeit, dass gehandelt wird – zugunsten der Kinder.
Bei den Bundesjugendspielen können künftig wieder Zeiten und Weiten gemessen werden, entscheiden können das die einzelnen Schulen. Zurück geht das auf eine Initiative aus Hessen.
Eher spielerischer Wettbewerb oder doch wieder härterer Wettkampf? Die Bildungsminister räumen den Schulen bei den Bundesjugendspielen wieder die Möglichkeit ein, eine „positive Leistungskultur“ zu stärken.
Von Stabilität ist das Gesundheitswesen weit entfernt. Die SPD hat sich mit dem populistischen Popanz durchgesetzt, Warkens ursprüngliche Vorschläge hätten Reiche geschont und Arme geschröpft.
Dass Hessen an Bundesjugendspielen mit Wettkampfcharakter festhält, ist dem Leichtathletikkreis Frankfurt nicht genug. Dessen Vorsitzender Andreas Bechmann plant ein Turnier der Sieger der einzelnen Schulen.
Die ersten Angeklagten sind nach den Krawallen beim Spiel der Eintracht Frankfurt gegen den VfB Stuttgart im November 2023 verurteilt worden. Und: Die Bundesjugendspiele sind ein „Sonderweg“. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Hessens Kultusminister will „Landesjugendspiele“ – dabei ist in seinem Bundesland regelmäßiger, qualifizierter Sportunterricht längst nicht für alle Schülerinnen und Schüler garantiert. Die Diskussion lenkt ab – und sie ist unfair.
Her mit den Urkunden! Die Reform der Bundesjugendspiele gilt Kritikern als Symbol für die Verabschiedung von Anspruch und Leistung: Ist das so? Zu Besuch an einer Grundschule am Tag des Sports.
Ob der Bundeskanzler im Wahlkampf oder der scheidende Präsident des Internationalen Olympischen Komitees: Wer über die Reform der Bundesjugendspiele spottet, offenbart nichts als sein Unwissen.
Sehen Sie hier ein Video vom „Dauerlauf“ bei den Bundesjugendspielen an der Grundschule Kollmarsreute.
An der Reform der Bundesjugendspiele arbeitet sich nun auch der IOC-Präsident ab. Aber könnte es nicht auch eine ziemlich gute Idee sein, möglichst viele Kinder in Bewegung zu bringen?
Friedrich Merz spricht über Sport – und erzählt Unsinn: über die Bundesjugendspiele oder die Reform im Jugendfußball. Bleibt zu hoffen, dass es ein Sportminister besser weiß als der CDU-Kanzlerkandidat.
Messerattacke in Solingen +++ Sahra Wagenknecht +++ Seenotrettungsschiff Ionio +++ Bundesjugendspiele
Lehrerverbände kritisieren den hessischen Kultusminister Armin Schwarz (CDU). Sie werfen ihm vor, mit „Randthemen“ von wesentlichen Problemen an den Schulen abzulenken.
Hessens Kultusminister setzt die geringe Medaillenausbeute und die Reform der Bundesjugendspiele in einen Zusammenhang. Welch eine Scheindebatte! Denn die Zahl der Medaillen sinkt seit 1992.
Länder mit viel kleinerer Bevölkerung als Deutschland haben bei den Olympischen Spielen deutlich mehr Medaillen gewonnen. Was heißt das für die Bundesjugendspiele?
Neue Kriege und Krisen, Globalisierung und andere Player: Die Herausforderungen unserer Zeit sind gewaltig – doch das ungenutzte Potential des Sports ist es auch. Wo steht der Sport heute? Und wo geht die Reise hin?
Zahlreiche Eltern wünschen sich die Bundesjugendspiele in der alten Form zurück. Vieles deutet darauf hin, dass die umstrittene Reform bald zurückgenommen wird.
Hessens Kultusminister will die Reform der Bundesjugendspiele rückgängig machen. In Frankfurt wird nun darüber beraten.
Stefan Raab kommt zurück. Sie wissen nicht, wer das ist? Der große Matador des Privatfernsehens in den Neunzigern. Er hat noch eine Rechnung mit der Boxerin Regina Halmich offen. Das sorgte über Ostern für mächtig Wirbel.
Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo spricht im Interview über Rassismus, die Diskussion um die Bundesjugendspiele und wie es ihr gelingt, sich von äußerem und innerem Erwartungsdruck frei zu machen.
Gegen die Logik der Konkurrenz: Durch die Reformen der Bundesjugendspiele und des Kinderfußballs sollen die Kleinsten mehr Spaß am Sport haben. Erbärmlich, dass Erwachsene das verhindern wollen.
Wird durch die Reform der Bundesjugendspiele der Leistungsgedanke abgeschafft? Sprinterin und Lehrerin Carolina Krafzik widerspricht deutlich im Interview – und beklagt einen „ganz schlimmen“ Zustand.
Die Kritik an den Reformen im DFB-Kinderfußball und den Bundesjugendspielen hält der Sportpädagoge Tim Bindel für unbegründet. Die Jungen seien durchaus leistungsorientiert, etwas anderes habe nachgelassen.
Wollen wir lieber Millionen glücklicher Freizeitsportler – oder Fußballweltmeister sein? Über den plötzlichen Reformeifer im Kindersport und was dahinter steckt.
Bei den Bundesjugendspielen wird es künftig keine absoluten Tabellen mehr geben. Trotzdem soll es noch immer um „höher, schneller, weiter“ gehen. Wie das funktioniert? Besuch an einer Grundschule.
Die Bundesjugendspiele sollen künftig kein Wettkampf mehr sein, um den Kindern Frust und Enttäuschung zu ersparen. Warum will man sie vor allem bewahren?
Die aufgeregte Diskussion um Bundesjugendspiele geht am Kern des Problems vorbei: Wann leisten wir uns endlich angemessenen Sportunterricht?
Was nützt es, aus den Bundesjugendspielen einen „bewegungsorientierten Wettbewerb“ zu machen, wenn die Kluft zwischen Anspruch und Umsetzung so groß bleibt, wie sie ist? Eine Erwiderung.
Künftig sollen Bundesjugendspiele als „bewegungsorientierter Wettbewerb“ statt als „leistungsorientierter Wettkampf“ veranstaltet werden. Damit sich weniger sportliche Schüler weniger diskriminiert fühlen. Ein Einspruch.
Der Satiriker „El Hotzo“ erreicht mit Gags auf Twitter und Instagram mehr als eine Million Menschen. Machen wir es uns zu bequem, wenn wir ihn lustig finden?
Was, das? Ach, so gut war das doch gar nicht. Unserer Autorin fällt der Umgang mit Lob und Komplimenten schwer. Statt sich zu freuen, reagiert sie oft verunsichert. In der Kolumne „Der Moment“ erzählt sie von ihrem Wendepunkt.
Warum sind Gamer verrückt nach „Fall Guys“? Das Spiel ist bunt, simpel und lädt ein, anderen ein Bein zu stellen. Doch eigentlich dreht sich alles um den grell angestrichenen Spaß am Besser-Sein.
Im Deutschen Tagebucharchiv in Emmendingen schreiben Stimmen vieler Generationen Geschichte.
Wer als Schüler unsportlich war, erinnert sich mit Grauen an die Bundesjugendspiele. Ein anderes Format mit neuen Disziplinen soll das Einzelkämpfertum beenden und den Teamgeist befördern.