Jubiläum bei „Jugend forscht“ : Deutschland sucht den Nachwuchsforscher

Den Wettbewerb „Jugend forscht“ gibt es seit 50 Jahren. Er begründet so manche Karriere und macht aus Tüftlern Siegertypen. Einige von ihnen wurden berühmt. Hier sind ihre Geschichten.
Vom Rechner zum Berater
Sein Vater hatte ganz andere Pläne für Theodor Hildebrand. Wäre es nach ihm gegangen, hätte der Filius BWL studiert und danach das Familienunternehmen übernommen. Auch die Lehrer an dem altsprachlichen Gymnasium in Berlin, auf dem sich Hildebrand aufs Abitur vorbereitete, hatten vermutlich ihre eigenen Hoffnungen für den Oberprimaner; Latein und Griechisch, Geschichte und Philosophie standen bei ihnen besonders hoch im Kurs. „Aber ich wollte damals unbedingt Atomphysiker werden“, erzählt Hildebrand ein halbes Jahrhundert später. Und dafür brauchte der Oberstufenschüler nun einmal eine Rechenmaschine, die wesentlich schneller war als der altertümliche Relais-Rechner an seiner Schule.





