Europas Datenschutzreform :
Die Informationsfreiheit und das Prinzip Big Data

Von
Stefan Schulz
Lesezeit:
Vor vier Jahren begannen die europäischen Justiz- und Innenminister eine Datenschutzreform. Ein Beschluss ist nicht in Sicht.
Vor vier Jahren begannen die europäischen Justiz- und Innenminister eine Datenschutzreform. Ein Beschluss ist nicht in Sicht.dpa

Brauchen wir in Europa eine Grundverordnung zum Datenschutz oder brauchen wir sie nicht? Die Bundesregierung scheint sie für überflüssig zu halten. Die Frage ist: Warum?

Sind Sie bei Youtube schon einmal über Pornographie gestolpert? Wahrscheinlich nicht. Jedes Video, das Google anzeigt, hat eine Qualitätskontrolle durchlaufen. Ein Roboter, der 75 Stunden Filmmaterial pro Minute analysiert, sucht nach nackter Haut und Bildern und Musik, die Verlage und Verleihe nicht kostenlos im Netz hergeben wollen. Google hält sich an eigene Sittlichkeitsregeln, genügt den Ansprüchen anderer Unternehmen und achtet Gesetze. „Google nimmt nach rechtlichen und moralischen Maßstäben Einfluss auf Suchergebnisse.“ Googles Behauptung, „kein publizistisches, sondern technisches Medium“ zu sein, beantworte die wichtige Frage nach Googles Verantwortung nicht. Das sagte der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar am Freitag bei einer Datenschutz-Konferenz in Berlin.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Brief des Gitarristen Brian Jones an den Schlagzeuger Charlie Watts aus dem Jahr 1962
Charlie Watts:
Rolling-Stones-Brief wird versteigert

In den Sechzigerjahren suchten die Rolling Stones einen Schlagzeuger. Ihren Wunschkandidaten kontaktierten sie ganz traditionell. Im Dezember wird der folgenreiche Brief an Charlie Watts nun versteigert.

Eine Beduine an der Wahlurne in der Stadt Rahat im Negev
Mendel zur Israelwahl:
<a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/israel-nach-der-wahl-meron-mendel-erklaert-die-tiefe-spaltung-des-landes-201629628.html" target="_blank" rel="noreferrer">„Dann könnte eine weitere Netanjahu-Regierung noch verhindert werden“</a>

In der hohen Wahlbeteiligung der arabischen Israelis sieht Meron Mendel ein Bekenntnis zum Staat Israel. Ein Bündnis der jüdischen Opposition mit den arabischen Parteien könnte eine weitere Regierung Netanjahus verhindern.

Sandra Kegel
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Ingenieur*in für Wasserwirtschaft oder Umwelttechnik (m/w/d)
Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW)
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Clinical Engineer (m/f/d)
MED-EL Medical Electronics
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Pflegefachkraft (m/w/d) für die interdisziplinären Kinderintensivstation
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Zum Stellenmarkt