Kommentar :
Italien in der Sackgasse

Tobias Piller
Ein Kommentar von
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Einer von zwei Wahlsiegern: Luigi Di Maio bei der Stimmabgabe am Sonntag, in der Nähe von Neapel
Einer von zwei Wahlsiegern: Luigi Di Maio bei der Stimmabgabe am Sonntag, in der Nähe von NeapelReuters

Italien hat bei den Parlamentswahlen zwei Parteien zu Siegern gemacht. Beide haben aber keine Mehrheit. Aus dieser Sackgasse gibt es womöglich nur einen Weg heraus.

Nach der Parlamentswahl in Italien wird eine Regierungsbildung schwer bis unmöglich. Denn Luigi Di Maio von der „Fünf-Sterne“-Protestbewegung und Matteo Salvini von der rechten „Lega“ können sich zwar als Wahlsieger betrachten, aber keiner von beiden hat eine Mehrheit im Parlament. Die ehemaligen Zentrumsparteien, die als Mehrheitsbeschaffer dienten, wurden als Repräsentanten des alten Systems abgewählt. Nun geht es um die Frage nach Koalitionen zwischen drei unversöhnlichen Blöcken.

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