Debatte um Paragraf 219a :
Spahn offen für Kompromiss bei Werbeverbot für Abtreibungen

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Letzte Woche kritisierte Jens Spahn noch die Gegner des Werbeverbots. Jetzt will er mit Ärzten und Beratungsstellen reden.
Letzte Woche kritisierte Jens Spahn noch die Gegner des Werbeverbots. Jetzt will er mit Ärzten und Beratungsstellen reden.dpa

Vor kurzem hat Jens Spahn die Gegner des Paragrafen 219a noch heftig kritisiert. Änderungen beim umstrittenen Werbeverbot für Abtreibungen lehnte er ab. Jetzt zeigt sich der Gesundheitsminister gesprächsbereit.

Im Streit über eine Lockerung des Werbeverbots bei Abtreibungen signalisiert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Kompromissbereitschaft. Falls es „ein berechtigtes, bisher noch nicht abgedecktes Bedürfnis nach objektiven Informationen geben sollte für Frauen, die sich in einer schwierigen persönlichen Lage befinden, werden wir gemeinsam nach Lösungen suchen“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“. Er wolle über dieses Thema auch mit Ärzten und Beratungsstellen sprechen.

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