Die FDP und Jamaika :
Lindner auf der Couch

Von
Frank Pergande
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Christian Lindner, Bundesvorsitzender und Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion während des Gesprächs in der F.A.Z. in Frankfurt am 07. September
Christian Lindner, Bundesvorsitzender und Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion während des Gesprächs in der F.A.Z. in Frankfurt am 07. SeptemberFrank Röth

In Bayern hat sich die FDP in den Landtag gezittert. Ihr Vorsitzender hat für den Bund „Jamaika“ wieder ins Spiel gebracht. Sein Selbstlob deutet auf kein gesundes Selbstbewusstsein hin.

Kaum eine Woche vergeht, in welcher der FDP-Vorsitzende Christian Lindner nicht kluge Ratschläge erteilt. Jetzt hat er „Jamaika“ wieder ins Spiel gebracht. Er tat es in einer bayerischen Zeitung, nachdem seine Partei mit Ach und Krach bei der Landtagswahl dort die Fünfprozenthürde genommen hatte, „trotz harter Kampagnen gegen uns“. Der knappe Einzug macht Lindner nicht bescheiden, im Gegenteil. Er fügte hinzu, seine Partei hätte gern Regierungsverantwortung übernommen, „um Bayern mehr Tempo zu geben“.

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