Entwicklungsminister Müller :
„Ich mache Ihnen nicht Angst, ich mache Ihnen Hoffnung“

Von
Lydia Rosenfelder
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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller beim Besuch einer Getränkefabrik in Kenia: „Das sind die Wachstumsmärkte von morgen.“
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller beim Besuch einer Getränkefabrik in Kenia: „Das sind die Wachstumsmärkte von morgen.“dpa

In Tunesien hat Gerd Müller gerade ein Beratungszentrum für abgelehnte Asylbewerber eröffnet. Der CSU-Politiker wirbt für Investitionen in die Zukunft Afrikas – auch in seiner schwäbischen Heimat.

„Sie sind hier auf dem Land.“ Sagt Entwicklungsminister Müller, blickt aus dem Autofenster und sagt es noch einmal. Dann erklärt er, was das bedeutet: Vollbeschäftigung. Aber Ärztemangel. Keine Schulden. Kaum Flüchtlinge. Das Auto fährt durch Wemding, Bayerisch-Schwaben, an der Grenze zu Mittelfranken. Müller, in seiner Rolle als Fremdenführer: „Da sehen Sie eine Afrikanerfrau, die ihr Kind aus dem Kindergarten abholt.“ Flüchtlinge sind hier nicht das Problem. Und sie werden auch nicht wie eines behandelt.

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