Starker Mittelabfluss bei EADS
chs. PARIS, 8. November. Der europäische Konzern für Luft-, Raumfahrt und Verteidigung, EADS, hat am Donnerstag die Börse enttäuscht.
chs. PARIS, 8. November. Der europäische Konzern für Luft-, Raumfahrt und Verteidigung, EADS, hat am Donnerstag die Börse enttäuscht. Nach Veröffentlichung der Ergebnisse des dritten Quartals gab der Kurs der Aktie in Paris zeitweise um fast 4 Prozent nach. Der Grund dafür waren vor allem Sorgen über den Abfluss liquider Mittel (Cashflow) von 3,2 Milliarden Euro. EADS sei noch „weit entfernt“ von seinen Cashflow-Zielen für das Jahresende, schrieb der EADS-Vorstandsvorsitzende Tom Enders in einem Brief an die Vorstandsmitglieder, der dieser Zeitung vorliegt. Dass die Nettoliquidität auf 8,1 Milliarden Euro geschrumpft sei, liege an „Verschiebungen im Auslieferungsplan“ und dem industriellen Hochlauf von Airbus- und Eurocopter-Programmen, teilte EADS mit. Zahlungen von Regierungskunden träfen später im Jahr ein, und „Meilensteine“ in der Produktion würden später erreicht. EADS strebt jetzt nur noch einen ausgeglichenen und nicht mehr einen positiven freien Cashflow für das Gesamtjahr an.





