Konflikt mit dem Westen :
Wie die EU-Sanktionen Russland treffen

Von
Benjamin Triebe
,
Henrike Roßbach, Moskau/Berlin
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Wladimir Putin am Wochenende nach dem G20-Gipfel in Brisbane
Wladimir Putin am Wochenende nach dem G20-Gipfel in BrisbaneReuters

Putin nutzte seinen Auftritt im deutschen Fernsehen, um die Aussichten für die Wirtschaft seines Landes rosig darzustellen. Die Sanktionen seien gar von Vorteil. Experten sehen die Lage etwas anders.

Mit seinem Interview für die ARD hat Russlands Präsident Wladimir Putin auch den Staatsmedien im eigenen Land Futter gegeben. Am Montag wurde es im Fernsehen am laufenden Band wiederholt, und für russische Ohren waren gute Nachrichten dabei: Der Präsident stellte für 2015 ein Wachstum von 1,2 Prozent und für 2016 von 2,3 Prozent in Aussicht – weit mehr, als die russische Zentralbank schätzt. Auch hätten die Sanktionen der EU und der Vereinigten Staaten den Vorteil, dass die russische Wirtschaft diese Waren jetzt selbst herstellen werde.
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Friedrich Schmidt
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