Rekordjahr für Übernahmen : China geht im gebeutelten Westen shoppen

Der geplante Kauf des deutschen Gabelstaplerherstellers Kion ist nur die Spitze des Eisbergs. Weil ihre Währung stark ist und die Preise in der Krise fallen, investieren die Chinesen immer mehr im Ausland. Deutschland ist besonders begehrt.
Das reiche China geht im gebeutelten Westen shoppen. Wegen der Krise fallen die Preise für Unternehmen und Bodenschätze, gleichzeitig hat die chinesische Landeswährung, der Renminbi (Yuan), kräftig an Wert gewonnen. Lange galten die Begehrlichkeiten vor allem Afrika und Lateinamerika. Seit aber die Industrieländer für jede Investition aus dem Ausland dankbar sind, decken sich die Asiaten bevorzugt in Nordamerika und Europa ein. Das belegt eine neue Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse-Coopers (PwC). Besonders begehrt sind Mittelständler aus Deutschland, denn deren Innovationsfähigkeit , Qualitätsstandards und Markenimage gelten als vorbildlich und nachahmenswert.





