Bedeutende Wirtschaftslenker : Das sind die Manager des Jahres

Knallharte Abrechnungen mit Deutschland, Bekenntnisse zum Verbrenner, Kniefälle vor Trump, Lederjacken mit Botschaften und Aufräumarbeiten bei der Deutschen Bahn – diese Personen prägten das Jahr.
Langweilig wird es mit Alex Karp selten. Für seine diesjährige Weihnachtsansprache hat der Manager ein Video gedreht, das ihn beim Skilanglauf zeigt. Karp ist Fan des Wintersports und erklärt, dass es ähnlich verlaufe wie in seinem Geschäft: Man trainiere und schlafe und trainiere, wenn andere Spaß haben. Aber irgendwann gleite man dann durch die Landschaft und überwinde die Schwerkraft, sagt Karp, inmitten einer winterlichen Landschaft stehend, auf der Mütze ist die norwegische Flagge zu sehen. So sei es auch bei seinem Unternehmen Palantir, das mit seiner Arbeit den Grundstein dafür lege, dass der Westen in Sicherheit leben könne, dass amerikanische Soldaten bei Einsätzen geschützt seien. Dass Karp auf winterliche Gefilde steht, zeigt auch der Kauf eines ehemaligen Klosters in den Bergen von Aspen für sagenhafte 120 Millionen Dollar, mit dem er sich kurz vor Weihnachten quasi selbst beschenkte. Und dass er sich mit der Flagge Norwegens präsentiert, passt in gewisser Weise ebenfalls, denn das Land dominiert im Wintersport die Konkurrenz bisweilen nach Belieben.


