Bericht über Uiguren :
Was machen VW und Siemens in Xinjiang?

Von
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Carsten Germis, Schanghai/Hamburg
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Mitarbeiter eines VW-Werks in der chinesischen Provinz Xinjiang schrauben an einem Auto.
Mitarbeiter eines VW-Werks in der chinesischen Provinz Xinjiang schrauben an einem Auto.Reuters

Chinas Regierung sperrt Tausende Muslime in der abgelegenen Region in Lager. Auch deutsche Konzerne betreiben vor Ort Werke. Sie geraten dafür nun unter Druck – und halten sich bedeckt.

Jüngst hatte die Regierung Xinjiangs, der im Nordwesten Chinas gelegenen Provinz, Erfreuliches mitzuteilen. In den ersten zehn Monaten des Jahres seien in Xinjiang 23.000 Autos verkauft worden – eine Steigerung zum Vorjahreszeitraum um ein Viertel. Und demnächst werde auch noch ein SUV-Modell von Volkswagen im VW-Werk in Xinjiang gebaut. Das Werk in Xinjiang hat Volkswagen im Jahr 2013 eröffnet. Die Fabrik, die VW mit dem staatlichen Kooperationspartner SAIC betreibt, spiele eine wichtige Rolle für die Stärkung der Aktivitäten von VW in Westchina, heißt es in Wolfsburg. „Wir gehen davon aus, dass sich die Region in den nächsten Jahren weiter wirtschaftlich steigern wird.“

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