Zeitenwende für Spotify
Seit dem 1. Januar führen Gustav Söderström und Alex Norström die Geschäfte von Spotify. Wie ticken die beiden engen Vertrauten von Daniel Ek, welche Baustellen warten auf sie – und was wird eigentlich aus Ek?
Roman Wasenmüller war der erste Praktikant von Spotify in Deutschland. Heute leitet er das globale Podcast-Geschäft. Ein Gespräch über die Arbeit mit Daniel Ek, den Wandel von Spotify und die großen Zukunftspläne – weit über Podcasts hinaus.
Seit dem 1. Januar führen Gustav Söderström und Alex Norström die Geschäfte von Spotify. Wie ticken die beiden engen Vertrauten von Daniel Ek, welche Baustellen warten auf sie – und was wird eigentlich aus Ek?
Mickrige Gagen, KI-Songs, fragwürdige Investitionen: Der Ruf des Streamingportals Spotify ist am Boden – immer mehr Bands und Kunden verlassen den Dienst. Kann ihm das gefährlich werden?
Daniel Ek übergibt die operative Führung an Gustav Söderström und Alex Norström. Doch der Ko-Gründer und bisherige Chef ist beim Musikstreaming-Marktführer auch künftig nicht außen vor – im Gegenteil.
Kein Name steht so sehr für Musikstreaming wie Spotify. Doch die Schweden wollen längst mehr sein als ein Musikdienst. Über die Jahre hat sich vieles verändert – für die Kritik gilt das nur bedingt. Ein Blick in den Spotify-Kosmos.
Einzelhandel, Telekommunikation, Rüstungsindustrie: Christian Luiga hat schon viel gesehen. Im Dienste des Musikstreaming-Marktführers soll er nach Jahren mit Verlusten das profitable Wachstum mitgestalten – und weiter investieren.
Daniel Ek führt die neue Finanzierungsrunde von Helsing an. Damit wird der Münchner Drohnenhersteller mit 12 Milliarden Euro bewertet. Für Ek ist es nicht das einzige Projekt abseits von Spotify.
Auf Spotifys Playlisten tummeln sich Künstler, die es außerhalb der Plattform gar nicht gibt. Was steckt hinter dieser Strategie? Geht es beim Musikabspielen bald nur noch darum, Hintergrundrauschen zu schaffen?
Spotify ist der mit Abstand größte Musikstreaming-Dienst der Welt. Das rasante Wachstum war lange von Verlusten begleitet. Doch diese Zeiten sind mittlerweile vorbei – aus ganz unterschiedlichen Gründen.
Nach drei Entlassungswellen und Sparmaßnahmen soll 2024 das „Jahr der Monetarisierung“ für Spotify sein. Der Streamingdienst schreibt auch im zweiten Quartal schwarze Zahlen. Doch nicht auf allen Ebenen läuft es rund.
Christian Luiga wird neuer Finanzchef von Spotify. Er wechselt vom schwedischen Rüstungskonzern Saab – und offenbar kommen bald auch weitere Preiserhöhungen in ersten Märkten.
Spotify beschließt 2023 mit einem deutlichen Verlust. Das soll nach drei Entlassungswellen bald anders aussehen. Das Wachstum hält jedenfalls an, und auch der umstrittene Podcast-Star Joe Rogan bleibt an Bord – ist aber bald auch anderswo zu hören.
Anfang der Woche verkündete der Dienst die dritte und größte Entlassungswelle in diesem Jahr. Auch Finanzchef Paul Vogel verlässt nächstes Jahr das Unternehmen. Gerade erst hat er Aktien im Wert von mehr als 9 Millionen Dollar verkauft.
Der Musikstreamingdienst Spotify streicht abermals Stellen. Dabei hatte der Konzern zuletzt ausnahmsweise einen Quartalsgewinn ausgewiesen.
Trotz solider Zahlen muss Spotify sparen. Der Vorstandsvorsitzende nennt langsames Wirtschaftswachstum und gestiegene Zinsen als Gründe.
Die Nutzer wollen nicht mehr richtig, neue Ideen floppen und unterm Strich steht eine halbe Milliarde Verlust. Und nun?
Der Spotify-Chef ist der größte einzelne Anteilseigner des Marktführers im Musikstreaming. Das Unternehmen ist an der Börse aktuell rund 28 Milliarden Dollar wert. Nun verkauft Ek ein umfangreiches Paket.
Nach den Preiserhöhungen kommen die Quartalszahlen: Musikstreaming-Marktführer Spotify gewinnt deutlich mehr Nutzer und Abonnenten als erwartet – schwächelt aber an anderer Stelle. Die Aktie gibt deutlich nach.
Das Nutzer- und Abo-Wachstum fällt stärker aus als erwartet. Der Umsatz dagegen verfehlt die Prognose – und wieder steht unter dem Strich ein deutlicher Verlust. Preiserhöhungen sind nur eine Frage der Zeit.
Musikstreaming-Marktführer Spotify beschließt 2022 mit einem deutlichen Abonnenten-Zuwachs, aber auch mit einem Verlust in Höhe von 430 Millionen Euro. Der soll nach den Stellenstreichungen 2023 geringer ausfallen.
Die Spotify-Aktie hat zuletzt stark an Wert verloren, auch andere aus der Welt der Musik wie die des Fonds Hipgnosis tun sich eher schwer. Vor allem Universal Music steht dagegen gut da – kein Wunder.
Der Umsatz und auch die Zahl der Abonnenten wuchs zuletzt zwar weiterhin stabil. Doch Investoren haben schon länger die Kostenseite im Blick. Nun folgt Spotify dem Beispiel diverser Tech-Konzerne und streicht rund sechs Prozent der Stellen.
Das Geschäft von Spotify basiert vor allem auf Abonnements. Doch der Werbereich wächst sukzessive und soll perspektivisch für bis zu 30 Prozent des Umsatzes stehen – nicht zuletzt dank der teuren Podcast-Offensive.
Spotify gewinnt mehr Abonnenten als prognostiziert, spürt aber bei den Werbeeinnahmen Gegenwind. Auch deshalb denkt der Musikdienst über weitere Preiserhöhungen nach. Vorgeprescht war zuletzt ausgerechnet Apple.
Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik: „The Playlist“ erzählt die Geschichte von Spotify und beleuchtet Fragen des Urheberrechts und Datenschutzes spannend und konkret.
Bigotterie zwischen Klicks und Moral: Digitale Plattformen kommen ihrer Verantwortung oft nicht nach. Das Kuratieren von Inhalten hat nichts mit Zensur zu tun.
Um bis zu 17 Prozent gibt der Kurs von Spotify zwischenzeitlich nach. Der Musikanbieter enttäuscht Analysten mit schlechten Zahlen im Neukundengeschäft. In Tokio meldet derweil Sony Probleme mit der Konsole PlayStation.
Reaktion auf Debatte um Joe Rogan und Rückzug von Neil Youngs Katalog
Nach dem Rückzug mehrerer Musiker will Spotify Hörern den Zugang zu wissenschaftlich gestützten Fakten in Sachen Corona erleichtern. Die „Bemühungen zur Bekämpfung von Fehlinformationen“ sollen in den nächsten Tagen anlaufen.
„Sie müssen sich das anhören“: Spotify-Chef Daniel Ek erhöht durch seinen Unterstützer Thierry Henry den Druck auf die Besitzer des Fußballklubs FC Arsenal. Laut der Klub-Legende wolle man die Fans einbeziehen.
Das schwedische Unternehmen geht den nächsten großen Expansionsschritt und kündigt noch weitere Neuerungen an. Eine davon: Barack Obama und Bruce Springsteen bekommen einen Podcast.
Die Spotify-Aktie steht auch wegen der teuren Podcast-Offensive derzeit gut da. Jetzt wagt der Musikstreaming-Marktführer seit mehr als einem Jahr wieder eine große Expansion. In den neuen Ländern ist er aber nicht allein.
Spotify kritisiert schon länger, dass es bei Abo-Abschlüssen auf dem iPhone einen Teil der Erlöse an Apple abgeben muss. Jetzt hat der Streamingdienst genug und schaltet die EU-Kommission ein.
Vor genau zehn Jahren startete Spotify. Der Erfolg des Musik-Streamingdiensts und denen, die ihm nacheiferten, ließ den Musikmarkt nach jahrelanger Talfahrt wieder wachsen. Doch der Marktführer musste viele Widerstände überwinden.
Bei seinem Börsengang kam der Streamingdienst Spotify fast komplett ohne Hilfe teurer Investmentbanker aus. Macht das Beispiel Schule, bricht den Banken eine wichtige Ertragsquelle weg.
Daniel Ek hat mit seinem Musikstreaming-Dienst Spotify die Musikindustrie neu erfunden. Er will nicht weniger als „die Welt mit jedem Lied besser machen“. Sein neuestes Projekt: ein ungewöhnlicher Börsengang.
Spotify-Mitgründer Daniel Ek will beim bevorstehenden Börsengang des weltgrößten Musikabonnement-Dienstes die Kontrolle nicht aus der Hand geben. Er folgt damit dem Vorbild anderer Technologieunternehmen.