Wenn ein kaputtes Leben zum Tod führt
In „Tod aus Verzweiflung“ widmen sich die Wirtschaftswissenschaftler Angus Deaton und Anne Case dem Abstieg der amerikanischen Arbeiterklasse - und der Gesellschaft, die das zugelassen hat.
Gutverdiener macht noch mehr Geld nicht zufriedener, hieß es lange. Heute weiß man: Es ist komplizierter. Daraus lässt sich einiges lernen.
In „Tod aus Verzweiflung“ widmen sich die Wirtschaftswissenschaftler Angus Deaton und Anne Case dem Abstieg der amerikanischen Arbeiterklasse - und der Gesellschaft, die das zugelassen hat.
Obama’s 2009 stimulus did little to help the increasingly desperate and despairing white working-class that later became a vital part of Trump’s base. This time around, democrats must learn from that mistake – or risk losing that demographic, possibly forever. A column.
Die Ökonomen Anne Case und Angus Deaton haben in Amerika eine Volkskrankheit aufgedeckt: Immer mehr Menschen sterben an einer Überdosis Drogen oder durch Suizid. Vor allem weiße Arbeiter sind betroffen.
Die Lebenserwartung der Weißen in den Vereinigten Staaten, die höchstens einen Schulabschluss haben, ist dramatisch gesunken. Das Phänomen hat einen Namen: „Tod aus Hoffnungslosigkeit.“
Entgegen dem Klischee wird die Welt nicht immer ungleicher. Viele Länder holen auf. Große Fortschritte gibt es bei Gesundheit und Bildung.
Weiße Männer sind weniger arbeitslos, verdienen mehr Geld und sind gesünder. Trotzdem ist keine Gruppe in Amerika so schlecht gestimmt wie sie – das überrascht.
Die Geschichte des wirtschaftlichen Fortschritts ist eine Geschichte der Ungleichheit. Was daran ungerecht sein soll, ist eine Frage die selten gestellt wird.
Sollen wir mehr Entwicklungshilfe leisten, damit die Migranten daheim bleiben? Bloß nicht, sagt der neue Nobelpreisträger.
Angus Deaton trägt mit seiner Forschung zum besseren Verständnis der Armut bei. Nicht zuletzt deshalb, weil er mikroökonomische Daten bevorzugt.
Er hilft den Ärmsten der Welt aus der Armut und versteht, wie die reichen Länder ihr Geld ausgeben: Wirtschafts-Nobelpreisträger Angus Deaton. Doch eigentlich bekommt er den Preis für seine Denkhaltung.
Der Schotte Angus Deaton wird mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet. Der 69-jährige lehrt an der Universität Princeton in Amerika, er wird für seine Arbeiten zu Konsum und Armut geehrt.
Heute wird der Wirtschaftsnobelpreis verliehen. Hier lesen Sie, wem wir ihn verleihen würden, wenn wir dürften.
Brauchen die Ärmsten der Welt mehr Entwicklungshilfe? Nein, glaubt der Wachstumsforscher Angus Deaton. Deaton zeichnet ein neues Bild von der Ungleichheit.
Politiker wollen das Glück der Menschen verbessern. Doch sie haben schlechte Chancen. Denn die Forschung zeigt: Für ihr Glück müssen die Menschen selbst sorgen. Von Patrick Bernau.