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Hinter der Mauer : So anders ist das Internet in China

Will sich über Social-Media-Kanäle in China einen Namen machen: die Seniorin Wang Jinxiang bei einer Aufnahme in Peking. Bild: AFP

In keinem Land der Welt sind so viele Menschen online wie im Reich der Mitte. Sie nutzen das Internet meist viel intensiver – doch sie sehen ein komplett anderes als wir in Europa.

          6 Min.

          1. Chinas Internet ist eine andere Welt hinter einer Mauer

          Hendrik Ankenbrand
          Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.

          Chinas Internetnutzer leben in einer anderen Welt. Man kann es auch andersherum sehen: Klinken sich Chinesen im Ausland ins Hotel-W-Lan ein, haben sie plötzlich Zugang zu Diensten, die sie – wenn überhaupt – nur vom Hörensagen her kennen. Diese fremde Welt besteht beispielsweise aus Facebook, Youtube und Google.

          Auf dem von Mark Zuckerberg gegründeten größten sozialen Netzwerk des Planeten etwa sind nur wenige Chinesen zu finden; Facebook ist gesperrt in der Volksrepublik, so wie Zehntausende anderer Seiten aus dem Ausland auch. Besonders seitdem die Oppositionellen im Arabischen Frühling ihren Protest gegen die Obrigkeit nicht selten über Facebook organisierten, ist die Seite der stets um ihre nicht demokratisch legitimierte Alleinherrschaft besorgten Kommunistischen Partei Chinas ein Dorn im Auge.

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