Deutsche Bank : Ohne Fitschen kann Jain noch nicht

Die Vertragsverlängerung des Ko-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Fitschen vermeidet Unruhe an der Spitze der Deutschen Bank. Jetzt bleibt der Bank genügend Zeit, um ihre Vergangenheit aufzuarbeiten.
Die Doppelspitze klappt bestens. Davon ist Paul Achleitner, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank, überzeugt: „Wir wissen unser Haus bei ihnen in guten Händen.“ So begründete er am Mittwoch den Vorschlag des Präsidialausschusses, wonach der Aufsichtsrat am 29. Oktober den Vertrag des Ko-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Fitschen um zwei Jahre bis zum 31. März 2017 verlängern soll. Damit dauert auch die Doppelspitze zusammen mit Anshu Jain zwei Jahre länger. Dass dessen Vertrag am 31. März 2017 endet, ist schon seit dem 25. Juli 2011 bekannt, als sich der Aufsichtsrat, damals noch unter dem Vorsitzenden Clemens Börsig, für die Doppelspitze entschieden hat.





