Kirch-Prozess : Bundesanwaltschaft geht gegen Freispruch für Ackermann vor

Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe will die Freisprüche für frühere Top-Manager der Deutschen Bank nicht auf sich beruhen lassen – und fordert nun eine Überprüfung der Urteile.
Auch die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe geht laut einer Fachzeitschrift gegen die Freisprüche für frühere Top-Manager der Deutschen Bank im Kirch-Prozess vor. Sie verlange, dass der Bundesgerichtshof (BGH) die Freisprüche in einer mündlichen Verhandlung überprüfe, berichtete die „Neue Juristische Wochenschrift“ (NJW) unter Berufung auf Kreise der Verfahrensbeteiligten. Damit würde sie die Staatsanwaltschaft München unterstützen, die die Freisprüche für drei des Prozessbetrugs angeklagte ehemalige Deutsche-Bank-Chefs nicht auf sich beruhen lassen will und bereits im Oktober 2016 Revision beim BGH eingelegt hatte. Die Bundesanwaltschaft und die Deutsche Bank lehnten eine Stellungnahme ab.





