Liveblog Ukrainekrieg : Vermittelt von Melania Trump: Ukraine und Russland zu lokaler Feuerpause bereit
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Menschen protestierten im Oktober vor der amerikanischen Botschaft in Warschau für Oleschky.AFP
Von Russland besetzte Stadt Oleschky soll evakuiert werden +++ Flughäfen in Moskau setzen Betrieb wegen Drohnenalarms zwischenzeitlich aus +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite.
Ukraine und Russland stimmen lokaler Feuerpause für Oleschky zu
Die Ukraine und Russland haben einer lokalen Feuerpause für die von russischen Truppen besetzte Stadt Oleschky zugestimmt. Der ukrainische Verhandlungsführer Dawyd Arachamija erklärte, die Vereinbarung sei das Ergebnis eines langen Prozesses, an dem neben Melania Trump auch Papst Leo beteiligt gewesen sei. Der Kreml bestätigte am Freitag die Vereinbarung und teilte mit, das russische und ukrainische Militär arbeiteten daran, die Termine für die Umsetzung festzulegen.
Das russische Präsidialamt hatte bereits Anfang der Woche erklärt, dass an einer Verbesserung der Lage gearbeitet werde, nachdem Präsident Wladimir Putin dem Papst seine Kooperationsbereitschaft signalisiert hatte. Sprecher Dmitri Peskow sagte, alle Zivilisten, die Oleschky verlassen wollten, dürften dies tun. Die Evakuierung werde voraussichtlich mehrere Tage dauern. Peskow würdigte die Rolle von Melania Trump, die bei einem Telefonat zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump besprochen worden sei.
Das Weiße Haus hatte am Freitag mitgeteilt, dass die First Lady eine lokale Waffenruhe zwischen Moskau und Kiew vermittelt hat. Sie soll laut dem US-Präsidialamt ab dem 29. Oktober gelten.
Das russische Präsidialamt hatte bereits Anfang der Woche erklärt, dass an einer Verbesserung der Lage gearbeitet werde, nachdem Präsident Wladimir Putin dem Papst seine Kooperationsbereitschaft signalisiert hatte. Sprecher Dmitri Peskow sagte, alle Zivilisten, die Oleschky verlassen wollten, dürften dies tun. Die Evakuierung werde voraussichtlich mehrere Tage dauern. Peskow würdigte die Rolle von Melania Trump, die bei einem Telefonat zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump besprochen worden sei.
Das Weiße Haus hatte am Freitag mitgeteilt, dass die First Lady eine lokale Waffenruhe zwischen Moskau und Kiew vermittelt hat. Sie soll laut dem US-Präsidialamt ab dem 29. Oktober gelten.
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Friedensgespräche in Abu Dhabi für November geplant
Die Friedensunterhändler der Ukraine, Russlands und der USA wollen sich nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in der ersten Novemberhälfte zu technischen Gesprächen in Abu Dhabi treffen. Er hoffe, dass darauf ein Treffen der Staats- und Regierungschefs folge, sagte Selenskyj bei einer Videoschalte mit der US-Denkfabrik Hudson Institute.
Ein Friedensabkommen erfordert Selenskyj zufolge Sicherheitsgarantien für sein Land sowie eine Finanzierung der ukrainischen Armee für zehn Jahre. Selenskyj äußerte sich auch zu den Problemen mit dem Satelliteninternet. Er beklagte, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen für die Kommunikationssysteme Starlink und Starshield entgegen den Zusicherungen von US-Präsident Donald Trump weiterhin bestünden.
Ein Friedensabkommen erfordert Selenskyj zufolge Sicherheitsgarantien für sein Land sowie eine Finanzierung der ukrainischen Armee für zehn Jahre. Selenskyj äußerte sich auch zu den Problemen mit dem Satelliteninternet. Er beklagte, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen für die Kommunikationssysteme Starlink und Starshield entgegen den Zusicherungen von US-Präsident Donald Trump weiterhin bestünden.
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Kiew: Starlink bleibt gedrosselt
Entgegen der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump läuft das Starlink-Satelliteninternet in der Ukraine nach Kiewer Militärangaben weiter gedrosselt. Das berichteten mehrere ukrainische Medien unter Berufung auf Quellen im Verteidigungsministerium. „Eine Bestätigung, dass die Drosselung aufgehoben wurde, gib es bislang nicht“, hieß es.
Ähnlich äußerte sich Präsidentenberater Serhij Beskrestnow. Es gebe vereinzelte Fälle, dass Starlink schneller funktioniere, aber dies liege eher am SpaceX-Algorithmus. „Derzeit können wir keine Aufhebung der Beschränkungen bei Starlink feststellen“, schrieb er auf Facebook.
Trump hatte am Donnerstag in Washington gesagt, der SpaceX-Gründer Elon Musk habe die Drosselung aufgehoben. Am Freitag erklärte er dann vor Journalisten, dass er nicht mit Musk gesprochen habe. „Ich habe gehört, das Problem sei behoben, aber falls nicht, werde ich mit ihm sprechen“, sagte er.
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Vier Flughäfen in Moskau haben den Betrieb ausgesetzt
Russlands größter Flughafen Scheremetjewo hat Passagiere wegen Drohnenalarms in Sicherheit gebracht. Während der Evakuierung war der Zugang zum Sicherheitsbereich aller Terminals nach Angaben des Flughafens eingeschränkt. Mitarbeiter unterstützten demnach Menschen dabei, sich an sichere Schutzorte zu begeben. Dafür holten sie auch Passagiere aus Flugzeugen. Inzwischen sei der Drohnenalarm wieder aufgehoben, die Passagiere würden die Schutzräume verlassen.
Die Luftfahrtbehörde Rosawiazija teilte am Nachmittag mit, dass der Betrieb an allen vier Hauptstadt-Flughäfen vorübergehend eingeschränkt sei. Wegen ukrainischer Drohnenangriffe kommt es schon seit langem immer wieder zu Einschränkungen an den russischen Flughäfen. Seit Wochen häufen sich die Probleme allerdings sehr. Flugzeuge kehren auf dem Weg nach Moskau um oder landen an anderen Flughäfen in Russland, Passagiere sitzen zeitweise fest.
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Weißes Haus verkündet Feuerpause für Ortschaft Oleschky im Gebiet Cherson
First Lady Melania Trump hat nach US-Angaben in der seit Monaten abgeriegelten Frontstadt Oleschky im russischen Besatzungsgebiet im Süden der Ukraine eine lokale Waffenruhe zwischen Moskau und Kiew vermittelt. Beide Konfliktparteien hätten vereinbart, alle Kampfhandlungen ab dem 29. Oktober vorübergehend einzustellen, teilte das Weiße Haus mit. Dadurch solle humanitäre Hilfe sowie eine Evakuierung der Zivilbevölkerung über einen sicheren Korridor ermöglicht werden.
„Die Menschen in Oleschky haben nur eingeschränkten Strom, leben inmitten verminter Straßen und müssen regelmäßige Militärangriffen ertragen“, sagte die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump laut Mitteilung. Sie habe mit Vertretern beider Kriegsparteien zusammengearbeitet, um die Bedingungen der lokal begrenzten Waffenruhe festzulegen.
Eine unabhängige US-Medienorganisation soll die Teams beider Seiten während der Umsetzung begleiten und dies dokumentieren. Zunächst lag keine Bestätigung der amerikanischen Angaben aus Kiew und Moskau vor.
Wie dramatisch die humanitäre Lage in der russisch besetzten Stadt schon im September war, können Sie hier nachlesen:
„Die Menschen in Oleschky haben nur eingeschränkten Strom, leben inmitten verminter Straßen und müssen regelmäßige Militärangriffen ertragen“, sagte die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump laut Mitteilung. Sie habe mit Vertretern beider Kriegsparteien zusammengearbeitet, um die Bedingungen der lokal begrenzten Waffenruhe festzulegen.
Eine unabhängige US-Medienorganisation soll die Teams beider Seiten während der Umsetzung begleiten und dies dokumentieren. Zunächst lag keine Bestätigung der amerikanischen Angaben aus Kiew und Moskau vor.
Wie dramatisch die humanitäre Lage in der russisch besetzten Stadt schon im September war, können Sie hier nachlesen:
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Russland und Ukraine tauschen Kriegsgefangene aus
Die Ukraine und Russland haben jeweils 270 Kriegsgefangene ausgetauscht. „270 unserer Leute sind zu Hause“, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf der Plattform X. Zu den Freigelassenen zählten seinen Angaben nach Soldaten der Streitkräfte, der Nationalgarde und anderer Einheiten sowie neun Zivilisten.
Viele seien seit 2022 in russischer Gefangenschaft gewesen, darunter Verteidiger der südlichen Hafenstadt Mariupol. Fünf Heimkehrer seien nach einer schweren Explosion im russischen Gefängnis von Oleniwka im Gebiet Donezk 2022 für tot gehalten worden.
Auf einem Video, dass Selenskyj auf der Plattform X veröffentlichte, ist die Ankunft der Kriegsgefangenen in der Ukraine zu sehen.
Viele seien seit 2022 in russischer Gefangenschaft gewesen, darunter Verteidiger der südlichen Hafenstadt Mariupol. Fünf Heimkehrer seien nach einer schweren Explosion im russischen Gefängnis von Oleniwka im Gebiet Donezk 2022 für tot gehalten worden.
Auf einem Video, dass Selenskyj auf der Plattform X veröffentlichte, ist die Ankunft der Kriegsgefangenen in der Ukraine zu sehen.
Der Austausch fand wie zuletzt üblich an einem Grenzübergang zwischen Belarus und der Ukraine statt. 270 russische Soldaten seien in Empfang genommen worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Sie sollten in Russland medizinisch und psychologisch betreut werden.
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Angriff auf Moskauer Flughafen – Passagiere sollen Schutz suchen
Der größte Moskauer Flughafen, Scheremetjewo, fordert Passagiere wegen einer ukrainischen Drohnengefahr auf, Schutz zu suchen und bestimmte Bereiche zu räumen. Die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija teilt mit, dass drei Moskauer Flughäfen den Flugbetrieb vorübergehend ausgesetzt haben. Dies ist ein übliches Vorgehen bei ukrainischen Drohnenangriffen.
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Erster Tanker mit Diesel auf dem Weg nach Amerika
Russland hat nach dem Deal mit Präsident Donald Trump nach Kremlangaben nun den ersten Tanker mit 40.000 Tonnen Diesel an Bord auf die Reise geschickt. Weitere Lieferungen würden folgen, sagte Kremlsprecher Dmitrij Peskow in Moskau. Präsident Wladimir Putin hatte den Start am Mittwoch beim Treffen mit dem amerikanischen Sondergesandten Steve Witkoff in Sankt Petersburg angekündigt.
Russland schließt Dieselexporte auch in andere Länder nicht aus. Das hängt jedoch von den russischen Raffineriekapazitäten ab. „Planmäßig erreichen wir erst gegen Ende des Jahres das volle Produktionsvolumen, und dann können auch andere Länder die Mengen erhalten, die sie früher erhielten“, hatte der für Energiefragen zuständige stellvertretende Regierungschef Alexander Nowak in dieser Woche erklärt.
Anfang Oktober 2026 vereinbarten der amerikanische Präsident Trump und Kremlchef Putin Diesellieferungen aus Russland in die Vereinigten Staaten, wofür Washington bestehende Sanktionen gegen Moskau vorübergehend aussetzte. Der Deal löste international scharfe Kritik aus – von der EU, der Ukraine, der Bundesregierung und sogar Teilen des amerikanischen Kongresses. Moskau wertet die Einigung hingegen als einen Triumph angesichts von Versuchen Kiews, Russland wichtige Einnahmen für seine Kriegsmaschinerie zu nehmen. Putin hatte auch gesagt, dass der Deal helfe, die Preise auf dem Weltmarkt zu senken.
Russische Ölraffinerien werden regelmäßig von ukrainischen Kampfdrohnen angegriffen. Durch die Reparaturen sind die russischen Produktionskapazitäten eingeschränkt, woraufhin Moskau Exportstopps für Benzin und Diesel verhängt hatte. Trump kritisierte daher mehrfach die ukrainischen Attacken und machte Kiew vor den Kongresswahlen Anfang November für steigende Spritpreise verantwortlich.
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Hunderttausende Ukrainer ohne Strom
Russland hat mit neuen schweren Angriffen auf die Energieinfrastruktur der Ukraine massive Stromausfälle in dem Land ausgelöst. Betroffen sind nach Behördenangaben mehr als eine halbe Million Menschen. Das Energieministerium in Kiew teilte mit, dass nach den Attacken in den Gebieten Schytomyr, Wolhynien, Mykolajiw, Poltawa, Chmelnyzkyj und Riwne mehr als 500.000 Ukrainer ohne Strom seien. „Die Energieversorger haben bereits mit Notfall- und Wiederherstellungsarbeiten begonnen, soweit es die Sicherheitslage zulässt“, teilte das Ministerium mit.
Erschwert würden die Arbeiten allerdings durch die andauernden russischen Angriffe. Das Ministerium informierte außerdem über Pläne für stundenweise Stromabschaltungen und Leistungsbegrenzungen für die Industrie und Unternehmen. „Diese Maßnahmen sind für den stabilen Betrieb des Stromnetzes und zur Vermeidung größerer Ausfälle erforderlich“, teilte die Behörde mit.
Russland nutzt die Angriffe auf die Energieinfrastruktur in seinem seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden Krieg gegen die Ukraine mit dem Ziel, in der kalten Jahreszeit den Widerstandswillen der Menschen zu brechen. Die Ukraine beklagt, dass die Angriffe besonders folgenreich sind in diesem Jahr, weil sie nicht ausreichend Flugabwehrraketen für die Luftverteidigung hat.
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Philipp von Reinersdorff
Trump: Musk hat Ukraine den Zugang zu Starlink wiederhergestellt
Elon Musk hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump den Zugang der Ukraine zum Satellitennetzwerk Starlink wiederhergestellt. Ob er mit Musk über das Thema gesprochen habe, will Trump auf Nachfrage von Journalisten nicht sagen. Die Ukraine ist für ihre Kommunikation auf dem Schlachtfeld und den Einsatz von Drohnen auf Starlink angewiesen. Eine Drosselung des Dienstes hatte nach ukrainischen Angaben zuletzt die militärischen Aktivitäten im Kampf gegen Russland eingeschränkt.
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Philipp von Reinersdorff
Selenskyj: Putin ist ein Spieler
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt US-Präsident Donald Trump vor weiteren Zugeständnissen an Russland. „Meine Haltung zu Putin ist sehr klar. Ich denke, wenn wir die Sanktionen aufheben, machen wir ihn stärker“, sagte Selenskyj in einem Interview des US-Senders CNN. Er fügte hinzu: „Es ist nichts Persönliches zwischen mir und Präsident Trump, und natürlich bin ich gegen jede Aufhebung von Sanktionen.“
Die Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine haben sich in den vergangenen Wochen stark verschlechtert. Selenskyj hatte gesagt, Trump befinde sich „auf der falschen Seite der Geschichte“, nachdem dieser mit Kremlchef Wladimir Putin einen Diesel-Deal geschlossen und Sanktionen gegen Russland aufgehoben hatte.
„Putin spielt, wissen Sie, er ist ein Spieler“, sagte Selenkyj und fügte hinzu, es sei bedauerlich, weil Putin mit dem Leben anderer Menschen spiele. Putin habe nicht die Absicht, den Krieg zu beenden. „Deshalb erwarten wir von unseren Partnern, dass sie ihm nicht die Möglichkeit geben, stärker zu werden und uns zu brechen.“ Kiew war auch am Donnerstag russischen Angriffen ausgesetzt.
Selenskyj bekräftigte die Bereitschaft, die derzeitigen Frontlinien einzufrieren, um eine Waffenruhe und ein Ende der Tötungen zu erreichen sowie zu ermöglichen, sich hinzusetzen und zu reden. Er machte aber deutlich, dass ein Abtreten von Gebieten, die unter ukrainischer Kontrolle stehen, nicht infrage komme. Sein Land brauche von den Verbündeten vor allem zwei Dinge: „Die Sanktionen gegen Putin nicht aufheben (...) und uns bessere Raketen geben.“
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Philipp von Reinersdorff
Trump soll Musk gedrängt haben, Starlink-Drosselung aufzuheben
US-Präsident Donald Trump hat einem Medienbericht zufolge SpaceX-Chef Elon Musk gedrängt, die Drosselung des Satelliten-Internets Starlink für die Ukraine aufzuheben. Das berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-Regierungsvertreter. Kurz nach dem Gespräch zwischen Trump und Musk habe das System wieder normaler funktioniert, heißt es weiter. Die Ukraine ist für ihre Kommunikation auf dem Schlachtfeld und den Einsatz von Drohnen auf Starlink angewiesen. Eine Drosselung des Dienstes hatte nach ukrainischen Angaben zuletzt die Angriffe und die Verteidigung des Landes behindert.
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Philipp von Reinersdorff
Putin nennt Ostukraine „historisch russisches Land“
Russlands Präsident Wladimir Putin lässt ungeachtet seiner angekündigten Bereitschaft zu Friedensgesprächen nicht erkennen, dass er zum Rückzug aus den völkerrechtswidrig besetzten Gebieten in der Ostukraine bereit ist. Die von Moskau beanspruchten Gebiete in der Ostukraine seien historisch russisches Land, sagt Putin. Zugleich erklärt er erneut, Russland bereite sich nicht auf einen Krieg mit Europa vor. Künftige trilaterale Gespräche zwischen Russland, den USA und der Ukraine müssten sich auf Sicherheitsgarantien für Moskau und Kiew konzentrieren. Zudem solle auch über die europäische Sicherheit diskutiert werden.
„Das Ziel dieser Gespräche wird sein, die Frage der Gewährleistung der Sicherheit sowohl der Ukraine als auch Russlands zu behandeln“, sagte Putin der Nachrichtenagentur AFP zufolge. Dies müsse „im Rahmen eines endgültigen Abkommens“ geschehen und nicht nach einer „kurzen Unterbrechung der Kampfhandlungen“.
„Das Ziel dieser Gespräche wird sein, die Frage der Gewährleistung der Sicherheit sowohl der Ukraine als auch Russlands zu behandeln“, sagte Putin der Nachrichtenagentur AFP zufolge. Dies müsse „im Rahmen eines endgültigen Abkommens“ geschehen und nicht nach einer „kurzen Unterbrechung der Kampfhandlungen“.
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Familien mit Kindern sollen Städte des Donbass verlassen
Wegen wiederholter russischer Angriffe haben die ukrainischen Behörden die Evakuierung von Familien mit Kindern aus den Städten Slowjansk und Kramatorsk im Osten angeordnet. „Die Sicherheitslage wird stetig schlechter“, schrieb der Gouverneur der Region Donezk, Wadym Filaschkin, auf Telegram. „Die Russen greifen Kramatorsk und Slowjansk täglich an und beschießen Wohnviertel, zivile Verkehrsmittel und Orte, an denen sich Menschen aufhalten.
„Mit Kindern dort zu bleiben, sei ein nicht zu rechtfertigendes Risiko, teilte Filaschkin mit. Er machte keine Angaben, wie viele Menschen von der Evakuierung betroffen sind. Spezielle Einheiten von Polizei und Katastrophenschutz sollten die Familien aus den Städten bringen. Danach werde ihre Weiterreise in sichere Regionen der Ukraine organisiert.
„Mit Kindern dort zu bleiben, sei ein nicht zu rechtfertigendes Risiko, teilte Filaschkin mit. Er machte keine Angaben, wie viele Menschen von der Evakuierung betroffen sind. Spezielle Einheiten von Polizei und Katastrophenschutz sollten die Familien aus den Städten bringen. Danach werde ihre Weiterreise in sichere Regionen der Ukraine organisiert.
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Selenskyj: Russland hat Streumunition in Kiew eingesetzt
Bei russischen Luftangriffen auf die Ukraine sind in der Nacht zum Donnerstag zwei Menschen getötet worden. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Insgesamt seien 34 Menschen verletzt worden, darunter fünf Kinder.
Die Angriffe geschahen, nachdem der US-Sondergesandte Steve Witkoff am Donnerstag aus Sankt Petersburg abgereist war, wo er Russlands Machthaber Wladimir Putin getroffen und als „Menschenfreund“ bezeichnet hatte. Darauf Bezug nehmend sagte Selenskyj, dass russische „Menschenfreunde“ abermals „drei Wellen ballistischer Raketen auf Kiew abgefeuert“ hätten.
Die Angriffe geschahen, nachdem der US-Sondergesandte Steve Witkoff am Donnerstag aus Sankt Petersburg abgereist war, wo er Russlands Machthaber Wladimir Putin getroffen und als „Menschenfreund“ bezeichnet hatte. Darauf Bezug nehmend sagte Selenskyj, dass russische „Menschenfreunde“ abermals „drei Wellen ballistischer Raketen auf Kiew abgefeuert“ hätten.
Selenskyj zufolge hatten drei der gegen Kiew gerichteten Raketen Sprengköpfe mit Streumunition. Diese explodieren noch in der Luft und verteilen eine Vielzahl weiterer Sprengsätze im Umkreis von mehreren hundert Metern. Eine dieser Raketen habe das historische Stadtzentrum zwischen dem Kiewer Höhlenkloster und dem Wedenski-Kloster getroffen und beide Einrichtungen sowie Wohnhäuser, Geschäfte und Cafés beschädigt. „Dies ist ein weiterer außergewöhnlich aufschlussreicher Schlag“, sagte Selenskyj.
„Die Wahl der Waffe war bewusst, die Wahl des Zielgebiets war bewusst und ebenso bewusst war die Absicht, Zivilisten so großen Schaden wie möglich zuzufügen.“ In der Nähe gebe es keinerlei militärisches Ziel. Weil Streubomben oft zahlreiche Blindgänger enthalten, gilt diese Art von Munition auch noch über Monate, manchmal Jahre nach dem Angriff als gefährlich. Die neuerlichen Angriffe zeigten, dass es in Russland „keine wirkliche Änderung in seiner Haltung gegenüber allem, was geschieht“ gebe, sagte Selenskyj.
„Die Wahl der Waffe war bewusst, die Wahl des Zielgebiets war bewusst und ebenso bewusst war die Absicht, Zivilisten so großen Schaden wie möglich zuzufügen.“ In der Nähe gebe es keinerlei militärisches Ziel. Weil Streubomben oft zahlreiche Blindgänger enthalten, gilt diese Art von Munition auch noch über Monate, manchmal Jahre nach dem Angriff als gefährlich. Die neuerlichen Angriffe zeigten, dass es in Russland „keine wirkliche Änderung in seiner Haltung gegenüber allem, was geschieht“ gebe, sagte Selenskyj.
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